Aktienhandel für Anfänger – die besten Tipps

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Langfristig bietet der Aktienhandel beste Chancen zur Vermögenssteigerung! (Photo by Marga Santoso on Unsplash)

Der Handel mit Aktien wird bei niedrigen Zinsen und steigender Inflation immer lukrativer. Was muss der Anfänger beachten? Jetzt online nachlesen.

Angesichts niedriger Zinsen und steigender Inflation werden Aktien zum Vermögensaufbau und zur Kapitalvermehrung immer beliebter. Herkömmliche Anlageformen wie das Sparbuch und das Tagesgeldkonto bieten zu wenig Zinsen und Vermögen schmilzt dahin. Anfänger schrecken jedoch oft davor zurück, sich am Börsenhandel zu beteiligen. Dabei können auch sie ihr Geld gewinnbringend und inflationssicher anlegen.

Daher ist es an der Zeit, Neulinge in den Aktienhandel einzuführen!

Warum überhaupt Aktien kaufen?

Der Aktienhandel ist in Zeiten eines niedrigen Zinsniveaus und einer galoppierenden Inflation ein probates Mittel, Kapital zu sichern und zu vermehren. Mit der richtigen Auswahl kann ein solider Vermögensaufbau betrieben und die Altersversorgung gesichert werden. Deshalb sollten Neulinge vor dem Börsenhandel nicht zurückschrecken.

Wer an der Börse Erfolg haben möchte, der muss sich zuerst ein Basiswissen aneignen. Da der Aktienhandel kein Lehrberuf ist und es auch keine Studiengänge gibt, welche den Handel mit Wertpapieren diplomieren, bedarf es etwas Eigeninitiative. Der Neuling kann sich in Lehrbüchern kundig machen und sich über Webinare und Tutorials eigenständig das nötige Wissen aneignen. Einige Anbieter offerieren inzwischen einen Börsenführerschein als Bescheinigung dafür, dass der Schritt in den Aktienhandel gewagt werden kann.

So geht der Aktienhandel

Zum Kauf von Wertpapieren ist das herkömmliche Girokonto nicht ausreichend. Deshalb muss ein gesondertes Depotkonto eröffnet werden. Das kann bei der Hausbank geschehen. In Zeiten der fortschreitenden Digitalisierung bietet sich ebenfalls ein Online-Depot an.

Ein Depot anlegen

Nur mit einem Depotkonto, das von einem lizenzierten Broker verwaltet wird, können Privatleute an der Börse Handel treiben. Ein Depotkonto ist nicht für den normalen Zahlungsverkehr geeignet, dort werden ausschließlich Wertpapiere verwahrt. Online-Anbieter (Online-Broker) kommen im Regelfall mit weniger Gebühren aus als die Filialbank.

Wenn ein Anleger Aktien kauft, bucht der Broker oder die Bank diese ins Depotkonto ein. Bei einem Verkauf werden die Wertpapiere dann wieder zum aktuellen Tagespreis ausgebucht. Bei der Auswahl des Depotkontos sind neben den Gebühren zur Depotführung auch die Kosten für eine Order zu beachten.

Das Anlageziel definieren

Ist das Depot eröffnet, empfiehlt es sich, die eigenen Anlageziele zu definieren. Dabei sind drei Fragen von Interesse:

  • Kapitalvolumen: Der Anfänger startet mit einem geringen Kapitaleinsatz. Es darf nur solches Geld investiert werden, dessen Verlust verschmerzt werden kann.
  • Risikobereitschaft: Je höher die Gewinnchancen, desto größer ist das Risiko. Aktienkurse schwanken und statt eines erwarteten Gewinns kann ein unvorhergesehener Verlust eintreten.
  • Renditeerwartung: Wer Aktien handelt, muss sich über die eigene Renditeerwartung im Klaren sein. Dabei empfiehlt es sich, auf langfristige Renditeziele zu setzen. Realistisch für ein Wertpapierdepot sind jährliche Renditen von 5 bis 10 %.

    Auswahl der Aktien

    Erfolgreich an der Börse handeln Anleger, die einer klugen Strategie folgen. Diese hängt maßgeblich von der eigenen Risikobereitschaft ab.

    Eine bewährte Methode ist die der Risikostreuung. Das bedeutet, dass nicht das gesamte Kapital auf ein Papier gesetzt wird. Vielmehr ist eine Mischung aus risikobehafteten Wachstumsaktien und sicheren Blue-Chips zu bevorzugen. Außerdem empfiehlt es sich, in mehreren Märkten, Branchen und Ländern aktiv zu werden. Je breiter die Streuung ausfällt, desto besser lässt sich das Risiko verteilen.
    Informationen einholen

    Bevor eine Aktie ins Depot gelegt wird, sollte sich der Anleger erst gründlich über das betreffende Unternehmen informieren. George Soros, Warren Buffett und Kollegen investieren ausschließlich in Unternehmen, deren Background sie vorher gründlich durchleuchtet haben.
    Anfängerfehler vermeiden

    Viele Anfänger investieren ihr gesamtes Kapital in nur eine Aktie. Bei der ersten Abwärtsbewegung entstehen herbe Verluste und die Motivation liegt am Boden. Es empfiehlt sich, das Kapital so breit wie möglich zu streuen.

    Wahl des Handelsplatzes

    In Deutschland wird der größte Teil des Börsenhandels über die Frankfurter Börse und das XETRA-System der Frankfurter Börse abgewickelt. Überdies stehen noch einige Regionalbörsen in Stuttgart, Berlin, München oder Düsseldorf zur Verfügung.

    Aktien beobachten – Gewinne laufen lassen und Verluste begrenzen

    Investoren dagegen denken langfristig. Sie investieren in solide Unternehmen und zukunftsträchtige Branchen. Vor allem die Börsenweisheit “Gewinne laufen lassen, Verluste begrenzen” sollte sich dabei zu Herzen genommen werden.

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