Betrunkener 47-Jähriger schlägt Ehefrau und Tochter: Dann greift er die Polizisten an

0
Foto: Patrick Seeger/ dpa

LOSHEIM AM SEE. Am gestrigen Dienstagabend ging gegen 23.50 Uhr bei der Polizei Nordsaarland einer jungen Frau ein, weil ihr betrunkener Vater ihre Mutter schlagen schlagen würde.

Durch die eintreffenden Polizisteninnen und Polizisten wurden an dem Anwesen in der Diedenhofenstraße in Losheim am See zunächst alle Beteiligten angetroffen.

Es kam den Angaben zufolge zu Schlägen ins Gesicht der 43-jährigen Ehefrau, als auch der 19-jährigen Tochter, welche dazwischen gehen wollte, durch den betrunkenen 47-jährigen Vater.

Im Rahmen der Sachverhaltsaufnahme ging der stark alkoholisierte Vater mehrfach auf die Beamten der PI Nordsaarland los, erhob die Fäuste, schlug Türen vor der Nase zu und sprach übelste Drohungen gegen das Leben der Beamtinnen und Beamten aus.

Er ließ sich durch Worte und gutes Zureden nicht besänftigen. Erst nach Hinzuziehung weiterer Unterstützungskräfte der Operativen Einheit und der Kollegen aus Merzig gelang es den Beschuldigten unter Kontrolle zu bringen.

Zuvor musste der Einsatz von Pfefferspray und des DEIG (Taser) angedroht werden. Selbst als ihm die Handschellen angelegt werden konnten, leistete er weiterhin Widerstand und wollte nach den Beamten spucken, weshalb das Überziehen einer Spuckschutzhaube notwendig wurde.

Eine 25-jährige Beamtin der PI Nordsaarland wurde bei dem Einsatz ebenfalls leicht verletzt. Beim Beschuldigten wurde anschließend eine Blutentnahme angeordnet und durchgeführt und er musste aufgrund seiner Eigen -und Fremdgefährdung untergebracht werden. Ihn erwarten nun mehrere Strafverfahren.

Vorheriger ArtikelWelle von CCB-Fällen im Hunsrück: Polizei warnt vor massivem Telefonbetrug
Nächster ArtikelGefährlicher Link: Diese WhatsApp-Nachricht solltet ihr nicht öffnen!

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Klarname ist nicht erforderlich. Eine E-Mail-Adresse muss angegeben werden, wird aber nicht veröffentlicht.