TRIER. Den Palastgarten in der Dunkelheit bewusst wahrnehmen und sich über das Sicherheitsgefühl im Park austauschen – das war das Anliegen des Kriminalpräventiven Rates der Stadt Trier und der Polizei am Donnerstagabend.
Insgesamt 50 Bürgerinnen und Bürger waren der Einladung zur Ortsbegehung gefolgt. Christine Schmitz, Geschäftsführerin des Kriminalpräventiven Rates und Jugendschutzbeauftragte der Stadt Trier, sowie der Trierer Polizeipräsident Friedel Durben begrüßten die Gäste. „Ziel unserer heutigen Ortsbegehung ist eine gemeinsame Analyse von möglichen Einflussfaktoren auf die subjektive Sicherheitswahrnehmung im öffentlichen Raum Palastgarten. Ich bin gespannt auf Ihre Meinung. Kommen Sie mit uns ins Gespräch und diskutieren Sie mit“, ermunterte Durben die Bürger*innen.
Aufgeteilt in fünf Gruppen mit jeweils einem Verantwortlichen von Stadt oder Polizei als „Anführer“ und bewaffnet mit einer Taschenlampe machten sich die Teilnehmenden anschließend auf den Weg durch den Park. Auf einer Karte konnte jede Gruppe ihre Anmerkungen und Anliegen eintragen. Immer wieder zu hören waren Aussagen wie: „Hier ist es zu dunkel“ oder „Ich fühle mich alleine unsicher, wenn ich an der großen Wiese vorbei gehe“. Nach 45 Minuten intensiver Gespräche innerhalb der Gruppen ging es in den gemeinsamen Austausch. Auf dem Herzen lagen vielen neben der Beleuchtung die mangelnde Sauberkeit, fehlende Beschilderungen, Fahrradwege und Infotafeln.
Viele wünschten sich mehr Barrierefreiheit, bessere Einsehbarkeit der Hecken und einen respektvollen Umgang aller Parknutzer. Ein Thema waren natürlich auch die Jugendgruppen und der daraus resultierende Lärm besonders im Sommer.
Die Ergebnisse der Bürgerbeteiligung hat Marie Effenberger von der Zentralen Prävention des Polizeipräsidiums Trier auf einem Flipchart zusammengetragen. Wer gestern Abend nicht die Chance hatte dabei zu sein, aber weitere Ideen zur Verbesserung der Atmosphäre im Palastgarten hat, kann bei der Online-Befragung mitmachen:
https://viewer.mapme.com/f2d70f99-7d96-4b39-8b6b-05c2ef0e7679 Die Online-Befragung ist bis zum Samstag, 30. April, geöffnet.
Der Kriminalpräventive Rat der Stadt Trier und das Polizeipräsidium Trier bedankt sich bei allen Bürger*innen für die guten Ideen und freut sich auf die Auswertung. Alle Interessierten, die möchten, werden auch per E-Mail auf dem Laufenden gehalten.















Das Problem sind doch nur die ganzen Nazis im Park. Deshalb gehen Frauen auch nach Dunkelheit nicht mehr gerne in der Stadt spazieren. Werden sie doch überall von Nazis angepöbelt. Und die wollen denen noch Stoff verkaufen!!!
Oder halt….. hab‘ ich mich da jetzt vertan…..
Egal: der Kampf gegen Rechts muss Vorrang haben!!!!!
Das Problem wäre recht einfach zu lösen, mehr Beleuchtung mit Bewegungsmeldern und eine Kameraüberwachung, besonders an den Problemstellen .