SAARBRÜCKEN. Das Bauhauptgewerbe im Saarland hat im vergangenen Jahr insgesamt einen Umsatzrückgang hinnehmen müssen. Die Erlöse beliefen sich 2021 auf rund 884 Millionen Euro, mehr als sieben Prozent weniger als im Vorjahr, wie das Statistische Amt am Montag mitteilte. Besonders im Hochbau schrumpften die Umsätze um knapp 14 Prozent auf 391 Millionen Euro.
Deutliche Unterschiede zeigten sich zwischen Wohnungsbau und gewerblichem Bau: Während ersterer gegen den Trend beim Umsatz um mehr als 16 Prozent auf 168 Millionen Euro zulegte, schrumpften die Erlöse bei letzterem um mehr als 22 Prozent auf 280 Millionen Euro.
Die von der Branche entgegengenommen Aufträge summierten sich 2021 auf 946 Millionen Euro – das waren lediglich 0,7 Prozent weniger als im Jahr 2020. Hier wies der Tiefbau ein Plus, der Hochbau hingegen ein Minus auf. Die Zahl der Beschäftigten im Bauhauptgewerbe lag 2021 im Jahresdurchschnitt 2021 bei 5130 – rund drei Prozent unter dem Wert von 2020. (dpa)


















