Trier: Hundeangriff auf 9-jähriges Kind – Halter geht trotz lauten Schreien einfach weiter!

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Symbolbild "Aggressiver Hund" Foto: pixabay

TRIER. Am vergangenen Samstag, 18. Dezember 2021, war ein neunjähriger Junge mit seinem Fahrrad auf dem Gehweg parallel zur Caspar-Olevian-Straße im Stadtteil Olewig unterwegs. Als ihm eine Personengruppe mit einem Hund entgegenkam, stieg der Junge ab, um der Gruppe Platz zu machen und einem möglichen Konflikt aus dem Weg zu gehen.

Auf gleicher Höhe sprang der Hund jedoch dann unvermittelt in Richtung des Jungen und verbiss sich in dessen Fußknöchel, wodurch eine offene Wunde entstand. Den Schmerzensschreien des Kindes zum Trotz, setzte die Personengruppe ihren Weg fort, ohne sich auch nur im Ansatz um das verletzte Kind zu kümmern.

Bei dem attackierenden Tier könnte es sich um einen Hund der Rasse Jack Russel Terrier handeln, der mit weißem Fell und braunen Flecken beschrieben wird. Gehalten wurde der Hund von einer Frau, ca. 50 Jahre alt, mit kurzen rötlichen Haaren und einer korpulenten Figur. Die Frau soll in Begleitung eines jugendlichen Mädchens sowie zweier Kinder gewesen sein.

Die Polizei bittet Zeugen, die Angaben zu der beschriebenen Gruppe, bzw. zu dem Vorfall machen können, sich mit der Wache der Polizeiinspektion Trier unter 0651-9779/5210 in Verbindung zu setzen.

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6 Kommentare

  1. War keiner dabei, scheinbar gibt es keine Zeugen – als Hundehalter ist man doch eh immer „dran“ – egal, wie „es“ geschehen ist……
    Was geschieht denn, wenn die Familie aussagt, der Junge habe nach dem Hund getreten, dieser hat sich gewehrt? Dann ist der/die Hundehalter/in dennoch „schuldig“. Da kann man den Hund noch so sehr zur Seite nehmen, man ist immer „dran“ – genauso geht es einem als Autofahrer bei einem Unfall mit Fussgängern, oder Radfahrern. Schuldig, schuldig, schuldig…….

    • Selbst wenn der Junge Verursacher des Ganzen war, haben sich die Beteiligten nicht zu entfernen und das verletzte Kind auf sich gestellt dort stehen zu lassen, oder? Das ist unterlassene Hilfeleistung…

  2. Ich wurde als Kind auch einmal von einem Köter gebissen. Heute bin ich 50 Jahre alt und habe immer noch Angst vor den Biestern und traue keinem Köter mehr über den Weg.

  3. Carlos
    Ja, ist doch so, Ackermann.
    Der 9-jährige Junge wollte wahrscheinlich den Hund tottreten.
    Oder?
    Eher ist das Gegenteil der Fall.
    Es handelt sich wieder um eine rücksichtslose Köterhalterin, die
    beim spazieren gehen immer wieder ruft:
    Er tut doch nichts.
    Selbst schon hundert mal erlebt.
    Asoziales Pack.

  4. Ich, als Hundehalter, bin wieder mal schockiert ohne Ende.
    Trotzdem sind diese Situationen Alltag!!!

    Als Hundehalter habe ich die Verantwortung was das Tun meines Hundes angeht.

    Meine beiden Hunde gehen immer und immer und immer an einer 7 m Flexi Leine.
    Sie haben dann beim Gassi jede Menge Freiraum und entziehen sich keinen Moment meiner Kontrolle!!! Kommen mir Kinder oder Spaziergänger oder andere Hunde entgegen, nehme ich sie zurück und kontrolliere die Situation – das ist mein Job, als Hundehalter.

    Dafür muss ich mich ganz oft beschimpfen lassen.
    Allerdings hat, bis dato, keiner meiner Hunde jemanden beißen, belästigen oder angreifen können.

    Das alles handhabe ich seit 26 Jahren so und ich bin immer gut damit gefahren.

    Von allem ab, wünsche ich dem Kind dass es das Trauma überwinden kann und dem “Hundehalter” dass er oder sie für den Vorgang zur Rechenschaft gezogen wird.

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