Trier: Weihnachtliche Familienausstellung „O Tannenbaum“ im Simeonstift

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Glanzbildchen, frühes 20. Jahrhundert, Pappe mit Glasstaub: Foto: Private Leihgabe/Stadtmuseum Simeonstift

TRIER. Eine Gurke am Weihnachtsbaum, Würstchen mit Kartoffelsalat oder ein Lama im Krippchen – so unterschiedlich sind die Bräuche, mit denen Christen auf der ganzen Welt Weihnachten feiern. Über Jahrhunderte hat sich das heutige Weihnachtsfest aus vielen verschiedenen Traditionen entwickelt. Mit der ersten eigens für Kinder und Familien konzipierten Ausstellung „O Tannenbaum“ lädt das Trierer Stadtmuseum Simeonstift vom 5. Dezember bis 23. Januar zu einem generationenübergreifenden Streifzug durch die Kulturgeschichte der Weihnachtstraditionen ein, wie das Stadtmuseum mitteilt.

Auf der ganzen Welt steht die Weihnachtszeit für einen ganz besonderen Zauber: Die Erinnerungen an die festlichen Bräuche überdauern oftmals das ganze Leben und bilden damit ein festes Band zwischen den Generationen. Die reiche Kulturgeschichte dieser Tradition hat das Stadtmuseum Simeonstift Trier zum Thema der ersten eigens für Kinder und Familien konzipierten Sonderausstellung gemacht: „O Tannenbaum“ erzählt anhand von Kunstwerken, Weihnachtsschmuck, festlichen Alltagsgegenständen und Fotografien eine ganz besondere Weihnachtsgeschichte.

Der Rundgang folgt der Entstehung der Feiertage bis zu ihren Ursprüngen in der Antike und zeigt auf, wie facettenreich die kulturellen Einflüsse waren, die das Fest über die Epochen hinweg geprägt haben. Das Weihnachtsfest in seiner heutigen Form ist eine Erfindung der Biedermeier-Zeit, in der das häusliche Glück in den Mittelpunkt gerückt wurde. Woher stammen die Bräuche des Dekorierens, des Schenkens und des Speisens? Wie haben sich Traditionen verändert, was ist auch über Jahrhunderte weitgehend konstant geblieben?

Anhand von Objekten aus der eigenen Sammlung und Leihgaben aus Privatbesitz vermittelt die Ausstellung das Thema auf kurzweilige und kindgerechte Weise. Mit zahlreichen Mitmach-Stationen und Gelegenheiten zum Verweilen, Verkleiden und Vorlesen lädt der Rundgang immer wieder dazu ein, die Inhalte der Ausstellung mit allen Sinnen zu entdecken und über Generationen hinweg ins Erinnern und Erzählen zu kommen.

Begleitet wird die Ausstellung von einem reichhaltigen Begleitprogramm für die ganze Familie.

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