SPD-Fraktion in Rheinland-Pfalz appelliert: «Keine Stromsperren in den Wintermonaten»

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Foto: dpa-Archiv

MAINZ. Die rheinland-pfälzische SPD-Landtagsfraktionschefin Sabine Bätzing-Lichtenthäler hat an die Energieversorger appelliert, den Menschen in den Wintermonaten bei Zahlungsrückständen nicht die Zufuhr etwa von Strom zu sperren.

«Wir beobachten mit Sorge, dass zunehmend Menschen – größtenteils unverschuldet – in Notlagen geraten», sagte die SPD-Politikerin am Montag in Mainz. «Dieses Problem der steigenden Energiekosten und der Folgen für die Menschen wächst mit jedem Tag, an dem die Energiepreise weiter steigen und die Temperaturen draußen sinken.» Ein «breiter Teil der Bevölkerung» werde betroffen sein.

In Deutschland dürfe niemand wegen steigender Energiepreise frieren oder im Dunklen sitzen, betonte Bätzing-Lichtenthäler. Die Energieversorger hätten Zufuhr-Sperren in der Corona-Krise schon einmal ausgesetzt. Dieses Instrument sei nun wieder notwendig.

Zudem müsse über eine Anpassung des Wohngeldes und des Heizkostenzuschusses nachgedacht werden. Auch die Pauschalen für Haushaltsstrom im Hartz-IV-Regelsatz müssten angepasst werden.

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