Gebäude des Bistum Trier: Flutschäden von 34 Millionen Euro

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Ein Traktor fährt durch das Ahrtal bei Altenahr, um dort Schutt zu laden, den die Flut hinterlassen hat. Das Bundeskabinett beschloss Hilfen für die Flutgebiete von insgesamt rund 30 Milliarden Euro. Foto: Thomas Frey/dpa/Archiv

TRIER. Die Flutkatastrophe vor rund drei Monaten hat an kirchlichen Gebäuden des katholischen Bistums Trier nach erster Schätzung einen Schaden von 34 Millionen Euro angerichtet. Insgesamt seien 58 Objekte in Kirchengemeinden in der Eifel und an der Ahr betroffen, teilte Generalvikar Ulrich von Plettenberg in Trier mit.

In der Liste der beschädigten Immobilien stehen 26 Kirchen, zwölf Pfarrheime, acht Pfarrhäuser, neun Kindertagesstätten und drei weitere Immobilien. In der kalkulierten Schadenssumme seien Folgeschäden und deren Beseitigung wie Schimmelschäden nicht berücksichtigt. Im Fokus stünden nun Sofortmaßnahmen, Kosten für die provisorische Herrichtung und Baukosten.

Nach Angaben des Bistums Trier können auch Religionsgemeinschaften öffentliche Fluthilfen von Bund und Land beantragen. Im Raum steht eine Unterstützung bis zu 80 Prozent der Kosten, für Kitas sogar bis zu 100 Prozent, hieß es. Derzeit werde mit den Kirchengemeinden beraten, wie und in welcher Form der Wiederaufbau erfolgen könne. Für den Wiederaufbau hat das Bistum ein Koordinierungsbüro geschaffen.

Direkt nach der Katastrophe Mitte Juli hatte das Bistum Trier im besonders stark betroffenen Ahrtal ein Koordinierungsbüro für die Seelsorge eingerichtet. Rund 1500 Stunden Seelsorge seien bislang geleistet worden, teilte das Bistum mit. Unterstützung kam vom Mitarbeitern aus dem ganzen Bistum. Zum Bistum gehören rund 1,3 Millionen Katholiken in Rheinland-Pfalz und im Saarland.

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