Arbeitsmarktbericht August – Blick in die einzelnen Landkreise der Region Trier

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Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

TRIER. Wie schon im Juli zeigt sich der Arbeitsmarkt in der Region Trier auch im August stabil. Die Zahl der Arbeitslosen hat sich gegenüber dem Vormonat nur geringfügig um 15 auf 10.889 Personen erhöht. Dieser Anstieg schlägt sich nicht in der Arbeitslosenquote nieder, sie liegt unverändert bei 3,7 Prozent. Im Vergleich zum August 2020 zeigt sich ein deutlicher Rückgang der Arbeitslosen um 16,7 Prozent oder 2.190 Personen. Damals lag die Arbeitslosenquote noch bei 4,5 Prozent.

„Der Arbeitsmarkt der Region profitiert weiterhin vom Aufschwung der Wirtschaft nach dem Pandemie bedingten Einbruch“, erklärt Heribert Wilhelmi, Leiter der Agentur für Arbeit Trier, „das belegt auch die hohe Nachfrage nach Arbeitskräften. Derzeit stehen die Chancen gut für Fachkräfte mit guter Qualifikation, denn die Corona-Krise hat vielen neuen Entwicklungen Schub gegeben, insbesondere den digitalen Wandel beschleunigt.“

5.960 freie Stellen sind derzeit bei der Agentur für Arbeit Trier gemeldet. Diese Zahl übertrifft nicht nur das Vorkrisenniveau sondern auch den im Vormonat verzeichneten statistischen Rekordwert. Er hat sich noch einmal um 5,4 Prozent, entsprechend 307 Jobangeboten erhöht. Gegenüber August 2020 beträgt die Steigerung im Stellenbestand sogar 52,4 Prozent, entsprechend 2.050 Ausschreibungen. „Die hohe Zahl der offenen Stellen spiegelt jedoch nicht nur die Einstellungsbereitschaft der Betriebe, sondern auch die Schwierigkeit, Stellen adäquat zu besetzen“, mahnt der Agenturchef. Aufschluss darüber gibt der statistische Wert der Vakanz-Zeiten. Von den 5.960 offenen Stellen sind nach aktuellem Stand 2.784 länger als 3 Monate und 1.509 sogar länger als 6 Monate unbesetzt geblieben. Der durchschnittliche Vakanz-Wert in Tagen liegt bei 156, um 3 höher als im Vormonat. Heribert Wilhelmi appelliert deshalb an Betriebe wie Arbeitnehmende: „Setzen Sie auf Qualifizierung, nutzen Sie die Beratung und die Förderangebote der Agentur für Arbeit!“

Neben der Zuspitzung des Fachkräftemangels war beim Blick auf den Arbeitsmarkt im August vor allem die Sorge um die Auswirkungen der Flutkatastrophe vom Juli präsent. „Ob und wie viele Menschen ihre Arbeit in Folge des Hochwassers verloren haben, lässt sich aus der Arbeitslosenstatistik nicht herauslesen“, betont Heribert Wilhelmi. Er geht davon aus, dass es kaum zu Entlassungen gekommen ist, eine Einschätzung, die auch von den Jobcentern der Region geteilt wird, wo keine Arbeitsplatzverluste innerhalb der Kundschaft bekannt sind. Heribert Wilhelmi berichtet vielmehr von positiven Beispielen, wie dem von Beschäftigten einer zerstörten Senioreneinrichtung. Sie seien alle bei anderen Einrichtungen des gleichen Trägers oder anderen Arbeitgebern untergekommen. Auch habe es Angebote von Firmen gegeben, Auszubildende betroffener Betriebe vorübergehend aufzunehmen.

Aus Aufstellungen zum Kurzarbeitergeld geht jedoch hervor, dass mindestens 49 Betriebe im Bezirk der Agentur für Arbeit Trier von Zerstörungen oder sonstigen Beeinträchtigungen in Folge des Hochwassers so sehr getroffen worden sind, dass sie Kurzarbeit anzeigen mussten. Unter insgesamt 644 Anzeigen auf Kurzarbeit macht ihr Anteil 7,6 Prozent aus. „Die tatsächliche Anzahl geschädigter Betriebe kann allerdings deutlich höher liegen, da Firmen, die schon aus anderen Gründen Kurzarbeitergeld beziehen, keine neue Anzeige stellen mussten“, erläutert der Agenturchef. Während das von seiner Agentur für Arbeit gezahlte Kurzarbeitergeld den von der Flut betroffenen Betrieben hilft, ihr Bestehen zu sichern und Personal zu halten, entstehen anderenorts neue Arbeitsplätze. Heribert Wilhelmi berichtet aus dem Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit Trier, dass es, besonders in der Region Wittlich, einige Unternehmens-Neugründungen im Bau-Haupt- und Nebengewerbe gibt, um die Nachfrage beim Wiederaufbau der zerstörten Infrastruktur zu bedienen. Auch seien im Zusammenhang mit dem Flut-Krisenmanagement Stellen neu geschaffen und ausgeschrieben worden.
Im Rahmen ihrer gesetzlichen Möglichkeiten haben auch alle Jobcenter der Region Flutopfern Unterstützung gewährt. In Not geratene Kundinnen und Kunden des Jobcenters haben die Hilfen in Form von Ersatzbeschaffung von Kleidung, Lebensmitteln und Wohnraumausstattung oder als Kostenübernahme für Übergangswohnraum in Anspruch genommen. Fördermöglichkeiten werden weiterhin angeboten, aktuell wird ein enger Kontakt mit den betroffenen Verbandsgemeinden gehalten.

Heribert Wilhelmi hebt das schnelle und unbürokratische Handeln der Behörden hervor: „Die akute Not der Menschen hatte absolute Priorität, deshalb sind finanzielle Hilfen sofort und unkompliziert ausgezahlt worden.“ Und er lobt die Hilfsbereitschaft der Menschen in der Arbeitsagentur und den Jobcentern: „Die Bildungs- und Tagungsstätte der Arbeitsagentur in Daun hat sofort Wohnraum für Flutopfer angeboten, Mitarbeitende haben betroffenen Kolleginnen und Kollegen und ihren Familien geholfen, andere haben sich in Feuerwehr, THW oder Vereinen ehrenamtlich in den Überschwemmungsgebieten engagiert. Diese beispiellose Solidarität kann gar nicht genug gewürdigt werden“.

Die Arbeitsmarktzahlen im Überblick
In der Region Trier waren im August 10.889 Menschen arbeitslos gemeldet, 15 mehr als im Juli aber 2.190 weniger als im August 2020. Die Arbeitslosenquote bleibt unverändert auf 3,7 Prozent, jedoch 0,8 Prozentpunkte niedriger als im Vorjahresmonat.

Die Bewegungsdaten, die die Zugänge in Arbeitslosigkeit und die Abgänge aus Arbeitslosigkeit bewerten, geben wichtige Hinweise zur Dynamik am Arbeitsmarkt. Mehr Abgänge als Zugänge deuten auf sinkende Arbeitslosigkeit. Im August konnten 2.713 Menschen ihre Arbeitslosigkeit beenden, 2.730 Personen haben sich arbeitslos gemeldet.

Personengruppen – jugendliche und ältere Arbeitslose, Frauen und Männer, Ausländer und Langzeitarbeitslose
5.732 der Arbeitslosen im Agenturbezirk sind Männer und 5.157 Frauen. Unter den insgesamt 10.889 Arbeitslosen befinden sich 3.855 Ältere ab 50 Jahren (davon 2.755 ab 55jährige), 2.454 Ausländer und 3.537 Langzeitarbeitslose, drei Gruppen, in denen die Arbeitslosigkeit gesunken ist. Weiterhin gestiegen ist sie bei den 1.351 Jüngeren unter 25 Jahren. Ihre Zahl erhöhte sich seit Juli um 29 Personen, liegt aber um 483 niedriger als im Vorjahresmonat. Die Arbeitslosenquote liegt hier bei 3,7 Prozent, 0,1 Prozentpunkte höher als im Vormonat.

Stellenangebote
Mit insgesamt 5.960 freien Stellen befindet sich das Angebot weiterhin auf Rekord-Niveau. Im August wurden 1.246 neue Stellenangebote beim Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit und der Jobcenter registriert, zwar 139 (10 Prozent) weniger als im Juli, doch 367 (41,8 Prozent) mehr als im August 2020. Die meisten Stellenausschreibungen gibt es in der Zeitarbeit mit 1.652 Angeboten, im Verarbeitenden Gewerbe mit 838 freien Jobs und im Handel mit 692 Angeboten.

Unterbeschäftigung
Wer an einer Qualifizierung teilnimmt oder erkrankt ist, wird während dieser Zeit laut Gesetz nicht als Arbeitsloser gezählt. Um hier Transparenz zu schaffen, publiziert die Bundesagentur für Arbeit jeden Monat die sogenannte Unterbeschäftigungsquote. Sie bezieht zusätzlich zu den Arbeitslosen unter anderem all jene ein, die zur Erhöhung ihrer Integrationschancen arbeitsmarktpolitisch gefördert werden. Laut aktueller Statistik lag im August die Unterbeschäftigung im Bezirk der Agentur für Arbeit Trier bei 12.075 Personen. Die Unterbeschäftigungsquote sank gegenüber dem Vormonat um 0,1 Prozentpunkte und liegt bei 4,6 Prozent.

Kurzarbeit
Die Zahl der Unternehmen, die Kurzarbeit in Anspruch nehmen, geht in der Region Trier deutlich zurück. Während von April bis August des vergangenen Jahres 5.676 Unternehmen für 59.070 Beschäftigte Kurzarbeit anzeigten, sind es im gleichen Zeitraum dieses Jahres nur 259 Unternehmen mit 3.375 Beschäftigten.

Mindestens 49 Betriebe haben als Folge des Hochwassers Kurzarbeit angezeigt.
Die angezeigte Kurzarbeit stellt allerdings lediglich eine Bedarfsmeldung der Betriebe dar. Wie viele Unternehmen und Arbeitnehmende sich tatsächlich in Kurzarbeit befinden, kann erst fünf Monate später gesichert ausgewertet werden. Im Agenturbezirk Trier lag die Zahl der tatsächlich realisierten Kurzarbeit im April 2021 bei 2.079 betroffenen Unternehmen mit 11.994 Beschäftigten. Die Zahlen bestätigen eine abnehmende Tendenz der Kurzarbeiter nach dem Winter-Lockdown 2020/2021.

Ausbildungsmarkt
Die Corona-Krise hat auch im Berichtsjahr 2020/ 2021 Spuren auf dem regionalen Ausbildungsmarkt hinterlassen. Im August, vor dem Start ins neue Ausbildungsjahr, verzeichnet die Statistik der Agentur für Arbeit sowohl gesunkene Zahlen bei den gemeldeten Ausbildungsstellen wie auch bei den Bewerberinnen und Bewerbern um Berufsausbildungsplätze. Seit Beginn des Berichtsjahres im Oktober 2020 sind bis in den aktuellen Monat August 3.789 Ausbildungsstellen gemeldet worden, 441 oder 10,4 Prozent weniger als im Zeitraum von Oktober 2019 bis August 2020, als sich bereits ein Pandemie bedingter Einbruch äußerte. Die Zahl an Bewerberinnen und Bewerbern liegt im aktuellen Berichtsjahr – Stand August – bei 2.592. Das entspricht einem Rückgang von 110 oder 4,1 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum 2019/ 2020. Auch das Verhältnis zwischen gemeldeten Stellen und Ausbildungsinteressierten hat sich reduziert: Kamen 2019/ 2020 1,6 Stellen auf eine Bewerberin oder einen Bewerber, so waren es im aktuellen Berichtsjahr 1,5.
„Nach wie vor hat in diesem zweiten Jahr der Pandemie Verunsicherung den Ausbildungsmarkt beherrscht. Bei Unternehmen, besonders in von Kurzarbeit betroffenen Branchen, wurde und wird um die wirtschaftliche Zukunft gebangt. Schülerinnen und Schüler konnten durch eingeschränkten Schulbetrieb kaum von Berufsberatungen vor Ort profitieren“, erklärt Heribert Wilhelmi, der Leiter der Trierer Arbeitsagentur die Situation.

Von den insgesamt 3.789 gemeldeten Lehrstellen sind aktuell 1.269 unbesetzt, 3,5 Prozent weniger als im Vorjahr. 384 Jugendliche haben noch keine Berufsausbildungsstelle gefunden, rund 15 Prozent weniger als im Vorjahr. Aktuell kommen 3,3 unbesetzte Ausbildungsstellen auf jede und jeden der unversorgten Ausbildungsinteressierten. Im Juli waren noch 1.759 Ausbildungsstellen unbesetzt und 690 Interessierte unversorgt.

Der Blick auf die Berufsfelder zeigt, dass die Rangliste der Bereiche, in denen die meisten Ausbildungsstellen angeboten werden, tatsächlich mit der der von Bewerbern am meisten nachgefragten Bereiche korreliert. Doch auch bei hoher Nachfrage liegt die Zahl der Interessierten je unter der der angebotenen Ausbildungsplätze. Im Bereich Rohstoffgewinnung, Produktion und Fertigung waren mit 1.206 die meisten Stellen gemeldet, hier war auch die Nachfrage bei Interessierten am höchsten, deren Zahl lag jedoch nur bei 690. Im Feld Kaufmännische Berufe, Handel, Vertrieb und Tourismus waren 957 Ausbildungsplätze im Angebot. Hier gab es auch die zweithöchste Nachfrage seitens 564 Interessierten. Es folgen die Verwaltungsberufe mit 512 Stellen und 352 Interessierten. Trotz des Überhangs an Berufsausbildungsstellen gegenüber der Bewerberzahl konnten nicht alle Ausbildungsplätze besetzt werden.
Die meisten unbesetzten Stellen gibt es im Bereich Rohstoffgewinnung, Produktion und Fertigung mit 382 Ausbildungsplätzen, im kaufmännischen Bereich mit 377 Angeboten und im Berufsfeld Bau, Architektur, Vermessung und Gebäudetechnik mit 165 Berufsausbildungsstellen.

Heribert Wilhelmi, der Chef der Trierer Arbeitsagentur zeigt sich jedoch hoffnungsvoll: „Von Juli auf August konnten noch knapp 500 Ausbildungsplätze besetzt und mehr als 300 unversorgte Bewerberinnen und Bewerber in ein Ausbildungsverhältnis vermittelt werden. Das zeigt nicht nur, dass die meisten Ausbildungsbetriebe in der Region an ihrem Ausbildungsengagement festhalten, sondern auch, dass sich die gemeinsamen Anstrengungen der Arbeitsagentur und ihrer Partnerinnen und Partner am Ausbildungsmarkt auszahlen.“

Wilhelmi spielt damit beispielsweise auf neue Online-Beratungsangebote, Speed-Datings oder die digitale Ausbildungsmesse FUTURE 2.0 der Agentur für Arbeit im Juni an. Auch verweist er auf die Jugendberufsagenturen der Region und Fördermöglichkeiten wie die Ausbildungsprämie im Rahmen des Bundesprogramms „Ausbildungsplätze sichern“. Ausbildungsinteressierten Jugendlichen, die bislang immer noch auf der Suche sind, spricht der Agenturchef Mut zu: „Die Chancen stehen nach wie vor gut, kurzfristig noch eine Ausbildungsstelle zu finden.“

Blick in die einzelnen Regionen Stadt Trier

Stadt Trier
In der Stadt Trier ist die Arbeitslosigkeit im August gesunken. 3.741 Menschen sind arbeitslos, 54 weniger als im Juli und 798 weniger als im August 2020. Die Arbeitslosenquote hat sich um 0,1 Prozentpunkte gegenüber dem Vormonat auf 6,1 Prozent verringert. Sie liegt damit 1,3 Prozentpunkte unter dem Wert des Vorjahresmonats.

In der Stadt Trier sind 2.061 der Arbeitslosen männlich, 1.680 weiblich, 506 Jüngere unter 25 Jahren, 1.009 Ältere über 50 Jahren (davon 658 über 55jährige), 1.065 Ausländer und 1.366 Langzeitarbeitslose. Im August meldeten sich 866 Personen neu arbeitslos, 928 konnten ihre Arbeitslosigkeit beenden.

Landkreis Bernkastel-Wittlich
Im Kreis Bernkastel-Wittlich ist die Arbeitslosigkeit von Juli auf August gestiegen. 2.027 Menschen im Kreis sind arbeitslos. Das sind 16 Personen mehr als im Juli, aber 380 weniger als im August 2020. Die Arbeitslosenquote liegt bei 3,2 Prozent und damit 0,1 Prozentpunkte höher als im Juli. Im Vergleich zum Vorjahr sank die Quote um 0,6 Prozentpunkte.

Im August mussten sich 568 Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Bernkastel-Wittlich arbeitslos melden, 559 Personen konnten ihre Arbeitslosigkeit beenden. 1.056 der insgesamt 2.027 Arbeitslosen sind Männer, 971 sind Frauen. Darunter befinden sich 231 Jüngere zwischen 15 und 25 Jahren, 827 Ältere ab 50 Jahren (davon 618 ab 55jährige), 415 Ausländer und 583 Langzeitarbeitslose.

Eifelkreis Bitburg-Prüm
Im Eifelkreis Bitburg-Prüm ist die Zahl der arbeitslosen Menschen von Juli auf August um 46 auf 1.527 Personen gestiegen. Die Arbeitslosenquote liegt bei 2,9 Prozent, 0,1 Prozentpunkte höher als im Juli, aber 0,6 Prozentpunkte niedriger als im Vorjahresmonat. Im Vergleich zum August 2020 nahm die Zahl der Arbeitslosen um 325 Personen ab.
Unter den 1.527 Arbeitslosen sind aktuell 779 Männer, 748 Frauen, 224 Jüngere zwischen 15 und 25 Jahren, 565 Ältere ab 50 Jahren (davon 415 ab 55jährige), 347 Ausländer und 439 Langzeitarbeitslose. 392 Menschen konnten im August ihre Arbeitslosigkeit beenden, 445 Personen meldeten sich erstmals oder erneut arbeitslos.

Kreis Vulkaneifel
Auch im Vulkaneifelkreis hat sich die Arbeitslosigkeit im August erhöht. 1.197 Personen, 60 mehr als im Vormonat, aber 285 weniger als im August 2020 waren ohne Job. Die Arbeitslosenquote ist um 0,2 Prozentpunkte auf 3,6 Prozent gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahr ist sie um 0,8 Prozentpunkte gesunken.

Im August haben sich 316 Menschen arbeitslos gemeldet, 254 konnten ihre Arbeitslosigkeit beenden. Von den 1.197 Arbeitslosen sind 606 Männer und 591 Frauen. Darunter befinden sich 112 Jüngere unter 25 Jahren, 479 Ältere ab 50 Jahren (davon 338 ab 55jährige), 157 Ausländer und 372 Langzeitarbeitslose.

Landkreis Trier-Saarburg
Im Landkreis Trier-Saarburg verringerte sich die Zahl der Arbeitslosen im Laufe des Augusts um 53 auf 2.397 Personen. Im Vergleich zum August 2020 sank die Arbeitslosigkeit sogar um 402 Personen. Die Arbeitslosenquote bleibt bei 3,0 Prozent und liegt damit um 0,5 Prozentpunkte niedriger als im Vorjahresmonat.

Unter den 1.230 arbeitslosen Männern und 1.167 arbeitslosen Frauen sind 278 Jüngere unter 25 Jahren, 975 Ältere ab 50 Jahren (davon 726 ab 55jährige), 470 Ausländer und 777 Langzeitarbeitslose. 535 Menschen meldeten sich im August arbeitslos, 580 Personen haben ihre Arbeitslosigkeit beendet.

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