Zerstörtes Gasnetz im Ahrtal: Versorger informiert über Instandsetzung

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Die überflutete Gemeinde Insul im Ahrtal. Foto: Thomas Frey/dpa

BAD NEUENAHR-AHRWEILER. Die Flutkatastrophe im Ahrtal mit 133 Todesopfern hat auch das Erdgasnetz in weiten Teilen zerstört – inwieweit kann es noch vor dem Winter wiederhergestellt werden? Dazu will der Versorger Energienetze Mittelrhein (evm) am heutigen Tag (11.00 Uhr) in Bad Neuenahr-Ahrweiler Auskunft geben. Es gehe um einen «einigermaßen verlässlichen Zeitplan für die Wiederinbetriebnahme der Erdgas-Netzanschlüsse an den einzelnen Wohngebäuden», teilte die evm-Gruppe mit.

«Viele Menschen im Ahrtal bewegt verständlicherweise aktuell die Frage, ob sie vor einem kalten Winter stehen», hieß es weiter. Kürzlich hatte ein Unternehmenssprecher gesagt, einige Gebiete würden nicht vor Beginn der Heizperiode versorgt werden können: «Da ist unser Tipp, sich mit Flüssiggas über den Winter zu retten. Man kann einen Tank aufstellen und sich versorgen, bis die reguläre Gasversorgung wieder aufgenommen werden kann.»

Mehr als 100 Kilometer Gasleitungen und rund 6000 Hausanschlüsse seien von der Sturzflut nach extremen Starkregen am 14. und 15. Juli in dem Flusstal betroffen. Viele Gasdruckregel- und -messanlagen seien zerstört, alle Querungen des Erdgasnetzes über die Ahr weggerissen worden, sagte der Sprecher kürzlich. (dpa)

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