WASHINGTON. Im Zuge der Evakuierungsaktion aus Afghanistan sind die ersten Flüge auf dem Luftwaffenstützpunkt Ramstein angekommen. Das sagte der Sprecher des Außenministeriums, Ned Price, am Freitag. Die Bundesregierung hatte mit den USA vereinbart, Ramstein als Drehkreuz für die Evakuierung von Menschen aus Afghanistan nutzen.
Die USA bedankten sich bei Deutschland und anderen Partnern für die Unterstützung bei der Evakuierung. Konkret bezog sich Generalmajor William Taylor am Freitag auf die vorübergehende Aufnahme von Schutzsuchenden aus Afghanistan auf dem riesigen US-Militärstützpunkt im pfälzischen Ramstein. «Wir sind dankbar für unsere Verbündeten, einschließlich Deutschland (…), die mit uns bei diesen weltweiten Bemühungen zusammenarbeiten», sagte er.
Price sagte, er gehe davon aus, dass es in den kommenden Tagen weitere Standorte weltweit geben werde, an die Menschen aus Afghanistan vorübergehend gebracht werden könnten. Am Freitag waren US-Evakuierungsflüge aus Kabul vorübergehend gestoppt worden. Der Grund dafür war nach Angaben des US-Verteidigungsministeriums, dass es in Katar keine Kapazität mehr gegeben habe, die Ankunft weiterer Reisender abzuwickeln. US-Präsident Joe Biden kündigte am Freitagmittag (Ortszeit) eine Fortsetzung der Flüge an. (dpa)

















