Grünen-Fraktion verlassen: Zwei Mitglieder gründen neue Fraktion im Trierer Stadtrat

7
Foto: Die Stadtratsmitglieder Robin Schrecklinger (Die PARTEI) und Dinah Hermanns (parteilos)

TRIER. Die beiden Stadtratsmitglieder Dinah Hermanns (parteilos) und Robin Schrecklinger (Die PARTEI) haben die Stadtratsfraktion der Grünen verlassen, um eine neue Fraktion im Trierer Stadtrat zu gründen.

Die neue Fraktion im Rat trägt den Namen Die FRAKTION. „Wir haben dem Oberbürgermeister unser Vorhaben heute mitgeteilt und die erforderlichen Unterlagen dazu eingereicht“, so Hermanns. Auf die Frage nach den Gründen für das Verlassen der Grünen Stadtratsfraktion antwortet Schrecklinger „Ja, die gab es.“ Mehr möchten die beiden jedoch nicht dazu sagen.

„Wir möchten uns dafür einsetzen, dass die Menschen in unserer Stadt sich sozial eingebunden und gut aufgehoben fühlen – egal welches Alter, Finanzstatus, Farbe, Geschlecht oder gesundheitlichen Zustand jemand hat. Wirklich sozial kann eine Stadt aber nur mit früher Bürgerbeteiligung sein“, erklärt Hermanns auf die Frage nach den Zielen der neuen Fraktion. „Dieses Thema ist uns sehr wichtig. Wir möchten bessere Möglichkeiten zur Bürgerbeteiligung in der Stadt schaffen. Hierzu gibt es interessante Konzepte aus anderen Kommunen, die sich perfekt mit den anstehenden Herausforderungen zum Ausbau der Digitalisierung und der Smart City kombinieren lassen“, ergänzt Schrecklinger.

Darüber hinaus möchte Hermanns als Sprachrohr für den Naturschutz im Stadtrat fungieren. „Das ist mir ein besonders großes Anliegen, da die Beziehung zwischen Stadt und Naturschutzverbänden durchaus ausbaufähig ist. Trier ist buchstäblich aufgeblüht, was sehr schön ist. Aber in Fragen des Naturschutzes werden die Verbände, die ja sehr viel Expertise in diesem Bereich aufweisen, nach wie vor zu wenig eingebunden.“ Ein weiteres Ziel sei die Errichtung einer Guildo-Horn-Statue. Schrecklinger erklärt: „Sobald ein Platz für die Statue gefunden ist, möchten wir mit der Planung zur Gestaltung der Statue beginnen.“ Die Statue soll aber diesmal nicht aus China kommen, sondern „möglichst von einem regionalen Künstler.“

Vorheriger ArtikelMuseen helfen Museen: Rettung für Gemälde aus Bad Neuenahr-Ahrweiler in Trier
Nächster ArtikelNach Kritik an Hilfsorganisationen: Krisenstab verteidigt Einsatz im Katastrophengebiet

7 KOMMENTARE

  1. „Ein weiteres Ziel sei die Errichtung einer Guildo-Horn-Statue. Schrecklinger erklärt: „Sobald ein Platz für die Statue gefunden ist, möchten wir mit der Planung zur Gestaltung der Statue beginnen.“

    Könnten wir da nicht einfach den Marx umschmelzen? Ressourcenschonendes Recycling, ein Platz wird auch frei und die Schande ob der Kollaboration mit der menschenverachtenden Diktatur wäre auch getilgt.

  2. Guildo Horn ? Gehts noch ? Daran merkt man dass die echt keine seriösen Themen haben und wie alle Politiker nur noch Schwachsinn blabbern.
    Aber nen geeigneten Ort für die Statue hätteich schon…auf dem Grund der Mosel.

    • Mit Ihrem letzten Satz meinten Sie aber wohl die Statue des kommunistischen Schmarotzers, die uns aus der vorbildlichen Menschenrechts-Republik „geschenkt“ wurde.
      Passt dann!

  3. Reschpeckt! Endlich tut ‚mal jemand ‚was, um die Jugendlichen von der Straße zu holen. Und was ist eigentlich von der Forderung geblieben, dass Trier nun aber endlich ‚mal Hansestadt werden muss?

  4. Schön, dass sich dieser Mensch mit dem Vorschlag zur Guildo-Horn-Statue und seinem witzigen (sic!) T-Shirt selbst disqualifiziert als nicht ernstzunehmender Politikdarsteller.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Klarname ist nicht erforderlich. Eine E-Mail-Adresse muss angegeben werden, wird aber nicht veröffentlicht.