Rheinland-Pfalz impft Kinder ab Mittwoch auch in Zentren

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Foto: dpa

MAINZ/TRIER. Die Impfzentren in Rheinland-Pfalz werden von diesem Mittwoch an auch Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren gegen das Coronavirus impfen.

Außerdem kann diese Altersgruppe jetzt auch in Impfbussen eine Spritze bekommen, wie ein Sprecher des Gesundheitsministeriums am Dienstag in Mainz mitteilte. Die Gesundheitsminister von Bund und Ländern hatten am Montag beschlossen, Impfungen für 12- bis 17-Jährige auch in regionalen Impfzentren anzubieten – so wie in Arztpraxen bereits möglich.

Im Impfzentrum Trier geht es laut der Stadt Trier ab dem 11.08. mit dem Impfen von 12- bis 17-Jährigen los.

Diese Impfungen werden ab der kommenden Woche Mittwoch auch im Impfzentrum Trier – Rheinland-Pfalz, dem gemeinsamen Impfzentrum von Stadt Trier und Landkreis Trier-Saarburg, im Messepark in den Moselauen möglich sein.

Für Kinder und Jugendliche ist bisher nur der Impfstoff Corminaty der Firma Biontech/Pfizer zugelassen, daher ist die Impfung in Trier nur an bestimmten Tagen möglich. Eltern, die ihre Kinder impfen lassen möchten, werden daher gebeten, die Terminvergabe des Landes Rheinland-Pfalz für die Impfzentren zu nutzen. Die Terminvergabe erfolgt zentral über die Telefonnummer 0800/5758100 oder online unter impftermin.rlp.de. Termine werden innerhalb weniger Tage zugewiesen.

Bei der Impfung von Kindern und Jugendlichen im Impfzentrum muss ein Sorgeberechtiger dabei sein. Sowohl der Sorgeberechtigte wie auch der Impfling müssen der Impfung vor Ort schriftlich zustimmen. Es erfolgt ein ausführliches Beratungsgespräch durch die Ärzte im Impfzentrum. Der Altersnachweis der Kinder und Jugendlichen kann über die Geburtsurkunde, Schülerausweis, Gesundheitskarte, etc. erbracht werden.
Die ersten Impfungen von Kindern und Jugendlichen – rund 200 Terminanfragen liegen bereits vor – werden ab dem 11. August im Impfzentrum gemacht. Die Verantwortlichen im Impfzentrum werden so viele Termine wie möglich innerhalb der laufenden Schulferien abarbeiten.

Das Ministerium wies darauf hin, dass sich Kinder und Jugendliche nun auch in Impfzentren über die verschiedenen Impfstoffe und deren Wirkung aufklären lassen können. Das war bisher nur in Arztpraxen möglich. Indes sind bislang keine mobilen Impfteams für Schulen geplant. Mit Blick auf besonders gefährdete Gruppen – etwa in Senioren- oder Pflegeheimen – setze das Land auf niedergelassene Ärzte, so ein Sprecher. „Für besonderen Bedarf stehen die mobilen Impfteams aber weiterhin zur Verfügung.“

Die Impfzentren sind nur noch bis 30. September geöffnet. Eine Verlängerung dieser Frist sei nicht geplant, hieß es. Die weiteren Angebote – etwa in Arztpraxen – reichten aus, um die knapp 240.000 betroffenen Jugendlichen zu impfen – zumal bereits etwa 18 Prozent in dieser Altersgruppe eine Erst- beziehungsweise knapp zehn Prozent eine Zweitimpfung erhalten hätten. Die Impfquote in Rheinland-Pfalz liegt aktuell bei 63,1 Prozent. Insgesamt 2,1 Millionen Menschen sind vollständig geimpft. Weitere 300.000 haben zumindest eine Impfung.

Da Impfstoff nun keine Mangelware mehr sei, arbeite die Landesregierung daran, Impfungen einfacher und passgenauer anbieten zu können, so der Sprecher. Dies habe sich bereits mit Impfungen in Stadtteilen sowie an Hochschulen und Universitäten bewährt. Mittlerweile ist in den Impfzentren auch keine Anmeldung mehr nötig.

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