Aus Stahlarbeitern werden Lokführer

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Kindheitstraum Lokführer: Für viele ehemalige Stahlarbeiter wird er wahr. Foto: dpa/Symbolbild

SAARBRÜCKEN. Beim Eisenbahnverkehrsunternehmen Vlexx werden die Züge nun auch von ehemaligen Stahlarbeitern aus dem Saarland gesteuert: Nach einer zehnmonatigen Qualifikation sind sie nun als Triebfahrzeugführer unterwegs – mit unbefristetem Arbeitsvertrag. Vlexx-Geschäftsführer Frank Höhler sagte, er freue sich, den «motivierten Fachkräften eine zukunftssichere Perspektive bieten zu können». Die Pandemie habe noch einmal deutlich gemacht, dass der Beruf des Triebfahrzeugführers zur öffentlichen Daseinsvorsorge beitrage.

Auch das Zugunternehmen selbst profitiert von den Qualifikationen: Denn Triebfahrzeug- und Lokführer werden händeringend gesucht. Nicht nur bei der Vlexx GmbH, auch bei der Deutschen Bahn setzt man auf Quereinsteiger. «Die DB macht sehr positive Erfahrungen, da die neuen Kolleginnen und Kollegen sehr motiviert sind, Neues zu erlernen und die Ausbildung erfolgreich abzuschließen», sagte eine Sprecherin. Neben Stellwerksdienst, Bordservice, Rangieren und Kundenbetreuung steche vor allem der Berufswunsch Lokführer heraus, weil er häufig als Kindheitstraum angegeben werde. (dpa)

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