Vulkaneifel: NeueLandrätin Julia Gieseking besucht die Westeifel Werke

0
Die neue Landrätin des Kreis Vulkaneifel beim Besuch der Westeifel Werke in Gerolstein, v.l.n.r.: Jürgen Morbach (Prokurist der Westeifel Werke), Hermann Dahm (Prokurist der Westeifel Werke), Julia Gieseking (Landrätin Kreis Vulkaneifel), Heinz-Peter Hoffmann (Büroleiter Kreisverwaltung Daun), Ferdinand Niesen (Geschäftsführer der Westeifel Werke) und Dietmar Engeln (Kreisverwaltung Daun). Foto: Stefan Schröder, WEW

GEROLSTEIN. Anfang Juni hat die neue Landrätin des Kreis Vulkaneifel, Julia Gieseking, genau zwei Monate nach ihrem Amtsantritt, den Westeifel Werken am Hauptstandort in Gerolstein einen Besuch abgestattet. In Begleitung von Büroleiter Heinz-Peter Hoffmann und Dietmar Engeln (Abteilungsleiter Soziales) wollte Sie dabei einen Einblick in den Unternehmensverbund der gemeinnützigen Westeifel Werke GmbH gewinnen. Aufgrund der Corona-Beschränkungen war an diesem Tag leider keine Besichtigung durch die Werkstätten und Betriebsräume möglich, auch wenn sich die betreuten Mitarbeiter mit Sicherheit sehr über den Besuch gefreut hätten. Aber auch ohne Betriebsrundgang gab es dennoch genügend Themen, die in einer Gesprächsrunde mit Geschäftsführer Ferdinand Niesen, sowie den Prokuristen Hermann Dahm und Jürgen Morbach, erörtert wurden.

Neben einem Einblick in die Strukturen und in die einzelnen Tochterunternehmen der Westeifel Werke, stand besonders der Austausch über die Bedürfnisse und aktuelle Anliegen von Menschen mit Behinderung im Vordergrund. Nicht zuletzt wurde natürlich auch Corona und dessen Auswirkungen auf das Leben und Arbeiten in den Werkstätten und Wohnheimen angesprochen. „Wir sind sehr froh darüber, dass wir bisher recht gut durch diese lange Krise gekommen sind und nur wenige Infektionsfälle innerhalb der Werkstätten und Wohneinrichtungen zu verzeichnen hatten“, berichtet Ferdinand Niesen. „Um unsere Mitarbeiter optimal zu schützen, haben wir zu Beginn von Corona Krisenstäbe gebildet und verschiedene Maßnahmen ergriffen, darunter z.B. Testungen an den Standorten.“ Auch wirtschaftlich sei man bislang gut durch die Krise gekommen berichtet Niesen weiter. „Es war zwar nicht immer einfach, aber gerade hier konnten wir die Stärken unseres Firmenverbundes nutzen und uns gegenseitig unterstützen.“

Bei vielen Themen wurde wieder einmal deutlich – ohne eine gute Zusammenarbeit zwischen dem Kreis Vulkaneifel und den Westeifel Werken geht es nicht. „Wir haben in den letzten Jahren immer gut und vertrauensvoll zusammengearbeitet und den Dialog gesucht“, blickt Dietmar Engeln aus Sicht der Kreisverwaltung zurück. Diesen Weg möchte auch Landrätin Julia Gieseking fortsetzen. Sie zeigte sich beeindruckt und würdigte die wertvolle Arbeit, die in den Westeifel Werken für behinderte Menschen und deren Familien geleistet wird: „Was ich hier bisher erleben durfte, ist sehr eindrucksvoll und ich bin sehr froh, dass es die Westeifel Werke als Werkstatt für behinderte Menschen in unserem Landkreis gibt. In einem geschützten Rahmen erhalten die Menschen hier eine auf ihre Bedürfnisse und Fähigkeiten abgestimmte Beschäftigung, die ihren Alltag strukturiert, die ihnen größtmögliche Selbständigkeit verleiht und in der sie mit Stolz zeigen können, was in Ihnen steckt. Ich freue mich daher sehr darauf, die langjährige gute Zusammenarbeit fortführen zu können“, so die neue Verwaltungschefin. Auf eine gute Zusammenarbeit setzt auch Ferdinand Niesen. „Für uns war der Vulkaneifelkreis schon immer ein sehr wichtiger Partner. Diese Partnerschaft möchten wir gerne auch mit Frau Gieseking weiterführen“, so der Geschäftsführer der Westeifel Werke. Für den Herbst ist daher bereits ein weiteres Treffen angedacht. Falls es die Corona-Lage zulässt, wird dann hoffentlich auch ein Besuch bei den Mitarbeitern in den Werkstätten möglich sein.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Klarname ist nicht erforderlich. Eine E-Mail-Adresse muss angegeben werden, wird aber nicht veröffentlicht.