„Artensterben stoppen“: Umweltministerin will Artenschutz in Rheinland-Pfalz voranbringen

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Foto: dpa

MAINZ. Die rheinland-pfälzische Umweltministerin Anne Spiegel (Grüne) will den Artenschutz mit einer Vogelschutzwarte und regionalen Naturschutzstationen voranbringen.

«Unser Ziel ist es, gemeinsam mit allen gesellschaftlichen Akteurinnen und Akteuren das Artensterben zu stoppen», sagte Spiegel am Freitag in Mainz anlässlich des Internationalen Tags der biologischen Vielfalt (22. Mai). Dafür solle das Aktionsprogramm zur Umsetzung der Biodiversitätsstrategie stärker genutzt werden, um lebenswerte Innenstädte und Dörfer zu gestalten.

Ein neues Ziel sei auch der Aufbau regionaler Naturschutzstationen, zunächst in Modellregionen. Die Stationen sollen die Naturschutzverwaltung unterstützen, vermehrt entlasten und auch die Umweltbildung im Rahmen des ehrenamtlichen Naturschutzes verbessern.

Um zu sehen, ob Naturschutzmaßnahmen wirklich greifen, soll das Monitoring in Vogelschutzgebieten ausgeweitet werden. Beim Landesamt für Umwelt solle dazu eine Vogelschutzwarte eingerichtet werden, die auch fachlich im Bereich Artenschutz und Ausbau der Erneuerbaren Energien unterstützen werde.

«Die Lage ist ernst: Viele Tier- und Pflanzenarten in unserem Bundesland sind etwa durch den Klimawandel und die Zersiedelung der Landschaft bedroht», sagte Spiegel. Allein 60 Prozent der Amphibien seien gefährdet. «Aber auch einige Vogelarten wie Bekassine oder Fledermausarten wie die Große Hufeisennase stehen auf der Liste der gefährdeten Arten ganz oben.»

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