Rheinland-Pfalz will Windenergie bis 2030 verdoppeln

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Windraeder "Symbolbild" Foto: dpa-Archiv

MAINZ. Die künftige Landesregierung in Rheinland-Pfalz will die installierte Leistung von Windkraftanlagen bis 2030 verdoppeln.

In den Koalitionsverhandlungen von SPD, Grünen und FDP sei auch über Windenergie im Pfälzerwald diskutiert worden, sagte Umweltministerin Anne Spiegel (Grüne) am Freitag bei der Vorstellung der Ergebnisse in Mainz. Das Biosphärenreservat Pfälzerwald dürfe nicht gefährdet werden. Entlang von Autobahnen, Bahntrassen und auf vorbelasteten Flächen könne aber die Stromerzeugung mit Wind zugelassen werden.

«Das ist ein sehr guter Weg, den wir da beschreiten werden», sagte Spiegel. Die Koalitionspartner haben sich nach ihren Angaben auch vorgenommen, die bisherigen Regelungen des Landesentwicklungsprogramms zu Mindestabständen zwischen Windkraftanlagen und der Wohnbesiedlung zu verändern – von bislang 1100 Metern auf 900 Metern bei neuen Anlagen, beim sogenannten Repowering auf bis zu 720 Metern. Der SPD-Landesvorsitzende Roger Lewentz sprach bei der Fortentwicklung des Landesentwicklungsprogramms von einer «großen Aufgabe», die mehrere Jahre in Anspruch nehmen werde.

Zur Vereinbarung der Koalitionspartner gehört nach Angaben Spiegels auch eine Verdreifachung der Leistung von Photovoltaik-Anlagen, also mit Hilfe der Sonnenenergie. Dieses ebenfalls bis 2030 anvisierte Vorhaben ist Teil des Plans, Rheinland-Pfalz bis spätestens 2040 klimaneutral zu machen.

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