Kreisverwaltung stellt klar: Bitburger Krammarkt darf weiterhin nicht stattfinden

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Symbolbild; pixabay

BITBURG. Auf Anfrage der Stadtverwaltung hat die Kreisverwaltung des Eifelkreises als zuständige Behörde mitgeteilt, dass der traditionelle monatliche Krammarkt auf dem Bedaplatz in Bitburg weiterhin nicht stattfinden darf.

In der Begründung heißt es: „Bei einem Krammarkt handelt es sich um einen Spezialmarkt im Sinne des § 68 Abs. 1 der Gewerbeordnung bzw. § 6 Abs. 1 des Landesgesetzes über Messen, Ausstellungen und Märkte. Ein Spezialmarkt ist eine im Allgemeinen regelmäßig in größeren Zeitabständen wiederkehrende, zeitlich begrenzte Veranstaltung, auf der eine Vielzahl von Anbieterinnen und Anbietern bestimmte Waren feilbietet. Solche Spezialmärkte sind nach § 1 Abs. 1 Nr. 1 der 17. Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz weiterhin geschlossen.“ Dementsprechend könne der Bitburger Krammarkt unter den aktuellen Auflagen in dieser Form noch nicht stattfinden.

Seit 1978 führt die Stadt einmal monatlich einen Krammarkt durch – den größten seiner Art in der Region. Dabei hat sich herausgestellt, dass der Markt keine Konkurrenz für den Bitburger Einzelhandel ist. Im Gegenteil: Viele Marktbesucher schauen auch in der Innenstadt vorbei, um sich über das dortige Angebot zu informieren. Bereits im letzten Jahr mussten wegen der Corona- Pandemie im April und im Mai die Krammärkte abgesagt werden. Und seit November 2020 konnte der beliebte Markttag nun schon nicht mehr durchgeführt werden.

Kunden und Ständebetreiber des Bitburger Krammarktes müssen sich also weiterhin gedulden. Nutzen Sie die Gelegenheit, frische Produkte neben den Supermärkten auch beim Grünen Markt am Donnerstag auf dem Spittel oder in der Bauernmarkthalle am Freitag/ Samstag zu kaufen. Diese bieten ihren Kunden weiterhin Frisches und Leckeres aus der Region.

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