RLP: Wheelies auf der Autobahn – Biker rast Polizei bei Verfolgungsjagd davon

Erst nur auf dem Hinterrad, dann mit starker Beschleunigung unterwegs: Ein Motorradfahrer in der Pfalz hat keine Lust auf eine Polizeikontrolle. Wie reagieren die Beamten?

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Symbolbild Motorrad; Foto: Frank Rumpenhorst/dpa

FRANKENTHAL. Am gestrigen Sonntag fiel den Beamten der Polizeiautobahnstation Ruchheim gegen 20.30 Uhr auf der Autobahn A6 in Fahrtrichtung Kaiserslautern in Höhe der Anschlussstelle Frankenthal-Nord ein Motorradfahrer auf. Dieser führte dort mehrere Wheelies durch.

Eine Polizeistreife versuchte sodann, zu dem Motorrad aufzuschließen, um den Fahrer einer Verkehrskontrolle zu unterziehen. Der Motorradfahrer beschleunigte beim Erblicken der Polizeistreife jedoch stark und flüchtete. Die Verfolgung führte zunächst über die Autobahn A6 bis zum Autobahnkreuz Frankenthal, hier wechselte der Motorradfahrer auf die Autobahn A61 in Fahrtrichtung Koblenz. Der Motorradfahrer fuhr hierbei durchgehend auf dem Standstreifen und überholte die anderen Verkehrsteilnehmer von rechts.

Zudem beschleunigte der Fahrer stark, weshalb ein Aufschließen der Polizeistreife nicht möglich war. Kurz vor dem Parkplatz „Kurzgewann“ hielt der Fahrer auf dem Standstreifen an, wendete sein Motorrad und fuhr anschließend auf der Richtungsfahrbahn Koblenz in die entgegengesetzte Fahrtrichtung Speyer weiter. Die Polizeistreife brach die Verfolgung ab. Trotz sofort eingeleiteter Fahndungsmaßnahmen konnte der Motorradfahrer auf der Autobahn nicht mehr angetroffen werden.

Zeugen, die Hinweise zu dem Fahrer oder dem Motorrad geben können, insbesondere zum Hersteller und dem konkreten Modell, werden gebeten, sich mit der Polizeiautobahnstation Ruchheim telefonisch unter 06237 / 933-0 oder per Mail unter [email protected] in Verbindung zu setzen. Zusätzlich werden alle Zeugen und Geschädigte, welche durch die Verfolgungsfahrt und durch die anschließende Geisterfahrt gefährdet wurden, ebenfalls gebeten, sich mit der Polizeiautobahnstation Ruchheim in Verbindung zu setzen. (Quellen: Polizeidirektion Neustadt/Weinstraße, dpa)

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