Polizei Trier warnt vor mieser Masche: Gefälschte Rechnungen im Briefkasten

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REGION TRIER. Erneut werden Gewerbetreibende und ihre Kunden in der Region Trier Opfer einer Betrugsmasche, bei der die Täter Kontodaten von Firmenrechnungen fälschen.

Die Masche ist immer die Gleiche. Die Betrüger fangen Briefe von Handwerkern oder anderen Firmen ab, in denen sich Rechnungen für tatsächlich erbrachte Leistungen oder gelieferte Waren befinden. Sie fälschen die Kontonummer der Absenderfirma und geben die Briefe anschließend wieder in die Postzustellung. Die Empfänger zahlen die Rechnung – das Geld kommt allerdings nicht bei der rechnungsstellenden Firma an, sondern landet auf dem Konto der Betrüger.

Zuletzt entwendeten die Täter im Zeitraum 5. Februar, 17.00 Uhr, bis 6. Februar, 08.00 Uhr, auf noch nicht nachvollziehbare Weise Postsendungen aus dem freistehenden Briefkasten in der Hauptstraße in Hetzerath. Hierunter befanden sich unter anderem 13 Rechnungen eines Unternehmens, dessen Bankdaten durch die unbekannten Täter in betrügerischer Absicht manipuliert und im Anschluss an die Kunden, teilweise per Einschreiben, übersandt wurden. In einem weiteren Fall wurden mindestens zwei Rechnungen einer Dienstleistungsfirma in der Nacht vom 7. auf den 8. Februar aus einem Briefkasten in Salmtal, Am Bendersbach, entwendet.

Auch hier wurden die gefälschten Rechnungen wieder in den Versand gebracht und den Kunden zugestellt. Glücklicherweise scheiterten sämtliche versuchten Taten, weil den Kunden respektive der Bank die veränderten Kontodaten auffielen und die Unternehmen ihre Kunden kontaktierten. Ob die Betrüger noch an weitere Rechnungen anderer Gewerbetreibender gelangen konnten, ist zurzeit nicht bekannt. Die Polizei bittet Zeugen und evtl. weitere Geschädigte sich bei der nächsten Dienststelle zu melden.

Die Polizei warnt vor diesen Betrugsmaschen und gibt folgende Tipps:

-Bitten Sie Ihren Handwerker/Lieferanten, die Rechnung auch per
Email zu versenden.

-Vergleichen Sie die Angebotsdaten mit den Daten auf der Rechnung.

-Vergleichen Sie die Kontodaten auf der Rechnung mit den Kontodaten auf der Homepage des Unternehmers.

-Achten Sie beim Öffnen des Briefes auf bereits vorhandene
Beschädigungen oder Spuren, die den Verdacht erregen, dass der Brief
schon einmal geöffnet wurde.

-Schöpfen Sie einen Verdacht, kontaktieren Sie den
Rechnungssteller.

-Bestätigt sich der Betrugsverdacht, informieren Sie umgehend die
Polizei und versuchen Sie, bereits getätigte Überweisungen bei Ihrer
Bank rückgängig zu machen.

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