++Wegen Nachweis der Corona-Mutante: „15-Kilometerregel“ in rheinland-pfälzischer Stadt

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Foto: dpa-Archiv

Nach dem Nachweis einer Corona-Mutante in Ludwigshafen verschärft die Stadt ihre Regeln. Der Bewegungsradius für Bewohner im Stadtgebiet werde auf 15 Kilometer begrenzt, kündigte Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck (SPD) per Mitteilung am Donnerstag an. Mit dieser «vorsorglichen Gegenmaßnahme» solle «die potenzielle Ausbreitung einer hochansteckenden Virusmutation nach Möglichkeit schon von Beginn an» unterbunden werden.

Zudem solle die Quarantänepflicht für mit Corona-Mutationen Infizierte erst aufgehoben werden, wenn ein negativer Test vorliege, hieß es. Für die verschärfte Allgemeinverfügung befindet sich die Stadtverwaltung nach eigenen Angaben noch in Abstimmung mit der Landesregierung.

Die Virus-Mutation war bei einem Mann festgestellt worden, der Bewohner einer sozialen Einrichtung ist. Nach dem entdeckten Fall sei die Einrichtung unter Quarantäne gestellt worden, jede dort untergebrachte Person werde auf Corona getestet.

Laut Medienberichten handelte es sich um eine Asylbewerberunterkunft in Oggersheim. Mehrere Menschen seien dort positiv getestet worden, sagte ein Polizeisprecher am Donnerstagabend. Ob sich die Betroffenen mit einer Virus-Mutation infiziert hätten, stehe noch nicht fest. Die Polizei sei auf Bitten der Stadt vor Ort und sorge dafür, dass kein Bewohner die Unterkunft unerlaubt verlasse, so der Sprecher.

© dpa-infocom,

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