Mosel und Rhein: Schifffahrt bei Hochwasser verboten – Warum eigentlich?

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TRIER/MAINZ/BONN. Zwangspause für Binnenschiffer: Wegen des derzeitigen Hochwassers von Rhein und Mosel ist hier in Rheinland-Pfalz die Schifffahrt weitgehend verboten worden. Warum eigentlich?

Laut der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt in Bonn gibt es dafür mehrere Gründe. Ab dem Erreichen der Hochwassermarke II «sind sowohl selten erreichte Uferbereiche gefährdet wie auch Ortschaften und Gebäude», teilte Behördensprecherin Claudia Thoma der Deutschen Presse-Agentur am Montag mit Blick auf den Wellenschlag und Sog von Schiffen mit.

Außerdem sei das Manövrieren auf den Flüssen «bei hohen Wasserständen wegen der starken Strömung sehr erschwert und gefährlich». Mancherorts werde die Fließgeschwindigkeit so groß, dass ein flussabwärts fahrendes Schiff kaum noch gestoppt werden könne.

Schließlich verringere sich bei erhöhten Wasserständen für Schiffsführer manche Brückenhöhe so sehr, «dass eine Passage nicht mehr möglich ist oder zum Beispiel bei den Bogenbrücken an der Mosel nicht mehr sicher durchgeführt werden kann», sagte Thoma.

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