Weniger Auszubildende in Rheinland-Pfalz: Auch wegen Corona

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Obermeister Michael Fandel (2. v. r.) und ein Teil seiner Vorstandskollegen der Holzbau- und Zimmerer-Innung Westeifel bei einem Treffen im Sommer. Die gesamte Innung freut sich über die steigenden Ausbildungszahlen im Zimmererhandwerk. Foto-Autor: Archiv Holzbau- und Zimmerer-Innung Westeifel

RLP. Die Zahl der Auszubildenden in Rheinland-Pfalz ist gesunken. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes haben zum Start des Schuljahres 2020/21 etwa 20 400 Menschen ihre Laufbahn an einer Berufsschule in Rheinland-Pfalz begonnen. Das waren etwa 2300 Auszubildende weniger als im Jahr zuvor.

Der Rückgang ist den Statistikern zufolge nicht nur dem demografischen Wandel und einer zunehmenden Neigung für ein Studium geschuldet. Auch aufgrund der coronabedingt schwierigen Wirtschaftslage habe es eine geringere Zahl an Ausbildungsstellen gegeben.

Im langfristigen Vergleich sinke die Zahl der Schüler im ersten Ausbildungsjahr an rheinland-pfälzischen Berufsschulen ebenfalls deutlich. So habe die Gesamtzahl der Auszubildenden zwischen 2010/11 und 2020/21 um 18 Prozent abgenommen. «Während der Rückgang bei den Männern mit zwölf Prozent vergleichsweise gering ausfiel, verzeichnete die Zahl der Ausbildungsanfängerinnen ein Minus von 27 Prozent», schreiben die Statistiker aus Bad Ems.

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