Wintersportgebiete: „Überwachung der Corona-Regeln“ – die Polizeibilanz vom Wochenende

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Boris Roessler (dpa)

Die Polizei hat am vergangenen Wochenende teilweise gemeinsam mit den zuständigen Ordnungsämtern die Situation in den Wintersportgebieten und Ausflugszielen überprüft. Insgesamt sei die Situation dabei ruhiger gewesen als an den Wochenenden davor.

Mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei waren Einsatzkräfte des Polizeipräsidiums Trier am vergangenen Wochenende verstärkt in den Wintersportgebieten und bekannten Ausflugszielen in Eifel und Hunsrück unterwegs. Ziel war es, die Einhaltung der Corona-Regeln zu überwachen und die teilweise chaotischen Verkehrssituationen der vergangenen Wochen zu unterbinden.

Insgesamt verzeichneten die Dienststellen des Polizeipräsidiums zwar zum Teil starke Besucheraufkommen. So war in den Höhenlagen ein vermehrter „Schnee-Tourismus“ festzustellen. Die Straßen- und Parkplatzsperrungen und die intensive Berichterstattung in den Medien hatte offenbar dazu geführt, dass die chaotischen Zustände auf den Zufahrtsstraßen am vergangenen Wochenende weitgehend ausblieben. Die Menschen zeigten überwiegend Verständnis für die Maßnahmen von Polizei und kommunalem Vollzugsdienst. So stellten die Einsatzkräfte kaum Verstöße gegen die Corona-Bekämpfungsverordnung fest.

Im Bereich Börfink hatten allerdings uneinsichtige Autofahrer immer wieder die Straßenabsperrungen beiseite geräumt und waren in den gesperrten Bereich eingefahren, um dort zu parken. Eine Vielzahl von Bußgeldbescheiden von Polizei und kommunalem Vollzugsdienst war die Konsequenz. Auch im Prümer Bereich zeigte sich, dass Straßenabsperrungen ohne polizeiliche Präsenz häufig nicht akzeptiert wurden.

1 KOMMENTAR

  1. Wäre mal interessant zu wissen, ob hier durch die gegenwärtige Rechtssprechung überhaupt eine Grundlage gegeben ist, Strassensperren zu errichten.

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