Trier: Weitere archäologische Untersuchungen im Umfeld der Porta Nigra

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Die Visualisierung zeigt das Umfeld der Porta Nigra von der Nordseite aus. Grafik: Atelier Loidl

TRIER – Die archäologischen Untersuchungen im Umkreis der Porta Nigra werden ab Montag, 6. Juli, mit drei weiteren Testflächen fortgesetzt.

Zwei davon befinden sich auf dem Vorplatz des römischen Stadttores, eine weitere in dem derzeit wegen der Renovierung des Baudenkmals abgesperrten Bereich. Die Sondierungen an der Ostseite der Porta sind inzwischen abgeschlossen.

Hintergrund des Projekts ist die geplante Neugestaltung des Porta-Umfelds, die auch Geländemodellierungen und Bodeneingriffe erfordern wird.

Zugleich liegt das Planungsgebiet in einer archäologisch sensiblen Zone, wo bereits in geringer Tiefe römische und mittelalterliche Kulturdenkmäler erwartet werden.

In Kooperation mit der Stadt Trier hat die Landesarchäologie daher fünf Testflächen ausgewählt, um den Untergrund zu prüfen und stichprobenartig Daten zur Lage und zum Erhaltungszustand dortiger Bodendenkmäler zu ermitteln.

Mögliche „Eingriffstiefen“ für Neugestaltung werden geprüft

Die Prüfung soll dazu dienen, dem beauftragten Planungsbüro solide Grundlagen zu den möglichen Eingriffstiefen für die weiteren Planungen an die Hand zu geben. Denkmalpflegerisch soll gewährleistet sein, dass durch die Neugestaltung des Porta-Nigra-Umfeldes keine im Boden befindlichen Kulturdenkmäler in Mitleidenschaft gezogen werden, die für das Verständnis der urbanen Einbettung und der nachrömischen Baugeschichte der Porta Nigra unverzichtbar sind.

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