Erste Bilanz nach 2 Tagen: Abläufe im Impfzentrum Trier funktionieren

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TRIER. Nach den ersten beiden Tagen, an denen das Impfzentrum in Trier in Betrieb war, sind die Organisatoren zufrieden mit dem Impfstart.

„Die Arbeitsabläufe funktionieren so, wie wir es geplant und eingeübt haben“, bilanziert Florian Zonker von der Trierer Feuerwehr, der gemeinsam mit Impfkoordinator Erik Jacobs vom Kreis Trier-Saarburg für den Ablauf vor Ort im gemeinsamen Impfzentrum verantwortlich ist. Am 7. und 8. Januar impfte das Team im Messepark jeweils 200 Personen aus Stadt und Kreis gegen Corona. Am Montag, 11. Januar geht es mit den Impfungen weiter, dann mit jeweils 275 Personen am Tag.

Stadt und Kreisverwaltung bitten dringend darum, folgende Hinweise zu beachten:

  • Jeder, der im Impfzentrum Rheinland-Pfalz – Trier geimpft werden will, braucht ausnahmslos einen Termin.
  • Termine werden vergeben im Internet unter impftermin.rlp.de oder über die Hotline 0800/5758100. Beide Portale werden zentral vom Land Rheinland-Pfalz betrieben. Anmeldungen vor Ort im Impfzentrum sind nicht möglich. Ebenso wenig können über die bekannten Hotlines der Stadt Trier Termine gebucht oder Auskünfte zu Terminen gegeben werden, das ist ausschließlich über die Landes-Hotline unter 0800/5758100 möglich. Florian Zonker: „Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir nur Leute impfen, die eine Terminbestätigung vom Land für den entsprechend Tag und die Uhrzeit haben. Aus organisatorischen Gründen ist das nicht anders möglich.“
  • Termine können nicht eigenmächtig verschoben werden. Die zu Impfenden sollten pünklich, aber höchstens eine Viertelstunde vor dem zugewiesenen Impftermin da sein. Wer wesentlich früher kommt, muss sich auf entsprechende Wartezeit vor Ort einstellen.

Impfberechtigt sind derzeit nach der Impfverordnung des Bundes nur Angehörige der Gruppe mit der höchsten Priorität. Im Impfzentrum Trier können Personen aus der Stadt Trier und dem Kreis Trier-Saarburg geimpft werden die folgende Kriterien erfüllen.

  • Personen über 80 Jahre
  • Bewohnerinnen und Bewohner von Alten- und Pflegeheimen
  • Personal in der ambulanten und stationären Altenpflege
  • Personal mit besonders hohem Ansteckungsrisiko in medizinischen Einrichtungen (z. B. in Notaufnahmen)
  • Personal in medizinischen Einrichtungen mit engem Kontakt zu schutzbedürftigen Gruppen (z. B. in der Onkologie oder Transplantationsmedizin)

Die Terminvergabe über die Hotline und das Internet ist derzeit nur und ausschließlich für Personen möglich, die zu einer dieser Gruppen gehören.

Im Impfzentrum in Trier wurden in der ersten Woche des neuen Jahres ab dem 7. Januar an zwei Tagen rund 400 Personen aus der Stadt Trier und dem Kreis Trier-Saarburg geimpft, ab der zweiten Januarwoche werden dort dann täglich zunächst 275 Personen geimpft. Zusätzlich wurden seit dem Ende des vergangenen Jahres auch rund 2000 Menschen in den beiden großen Kliniken in Trier geimpft sowie seit dem 31. Dezember bis zum Ende der ersten Januarwoche 1800 Personen in Pflegeinrichtungen in Stadt und Kreis. Weitere Informationen unter www.trier.de/impfen und corona.rlp.de

Alle Infos zum Impfzentrum auf einen Blick.
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4 KOMMENTARE

  1. Oh, das klappt ja gut. Ganze 200 Personen. Deshalb ist das Bild wohl ohne den Oberbürgermeister. Bei 2000 wäre er vielleicht vorbei gekommen. Die versprochenen 6000 / Tag sind ja anscheinend in weiter Ferne und unerreichbar. Und jetzt nicht damit kommen, der Impfstoff ist nicht da. Die gesamte und kostspielige Logistik wird schon seit Dezember aufrecht gehalten. Und 200 Personen hätte wohl auch das Zentrum am Petrisberg noch geschafft.

  2. Es ist wichtig, zunächst Asylsammelunterkünfte als Pandemiezentren auszuschalten indem man deren Bewohner impft. Es kann nicht sein dass diese Menschen dauernd benachteiligt werden.

    • Peter, wie verzweifelt kann man eigentlich um Aufmerksamkeit betteln? ich würde wirklich mal gerne wissen, was in deinem Leben schiefgelaufen ist? hast du in deinem echten Leben eigentlich keinerlei soziale Kontakte, dass du 24/7 hier bei lokalo provokante Kommentare schreibst, damit sich wenigstens virtuell einmal Menschen mit dir auseinandersetzen, auch wenn sie dich im echten Leben wohl noch nicht mal mit der Kneifzange anfassen würden?

      So langsam mache ich mir wirklich Sorgen. Ich hoffe inständig, du hast keinen SUV in der Garage stehen.

      • Das klingt aber wirklich schon sehr bedenklich. Diese vollkommen nicht nachvollziehbaren Corona-Maßnahmen führen eben auch dazu, dass viele Menschen derzeit wahrhaft durchdrehen. Also nehmt ein wenig Rücksicht auf Peter. Vielleicht geht es auch ihm gerade nicht gut.

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