Rheinland-Pfalz: Nach Millionenschaden – drei Jungen unter Verdacht nach Feuer in Grundschule

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Foto: Freiwillige Feuerwehr Löschzug Boppard

KOBLENZ. Nach dem Brand einer Grundschule in Boppard mit einem geschätzten Sachschaden von rund einer Million Euro sind drei Jungen in Verdacht geraten. Gegen zwei Jugendliche im Alter von 14 und 15 Jahren wird wegen mutmaßlicher fahrlässiger Brandstiftung ermittelt, wie das Polizeipräsidium Koblenz am Dienstag mitteilte. Der dritte Junge sei mit 13 Jahren noch strafunmündig und könne «strafrechtlich nicht verfolgt werden». Die beiden anderen Jugendlichen sollten am Dienstag oder Mittwoch befragt werden.

Passanten hatten am Montag einen brennenden Tisch unter einem Vordach gemeldet. Die Flammen waren dann auf die Schulfassade übergegangen und in das Gebäude eingedrungen. Die Ganztagsschule gilt als einsturzgefährdet. Von Verletzten war zunächst nichts bekannt. Derzeit sind die Schüler der Grundschule im Bopparder Ortsbezirk Bad Salzig in den Weihnachtsferien.

Die Kriminalpolizei begann zu ermitteln. Das Polizeipräsidium Koblenz fügte am Dienstag hinzu: «Die Brandstelle kann vermutlich erst heute im Verlauf des Tages betreten werden.»

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