Belohnung ausgesetzt! Luftgewehr-Attacke auf Kater in Saarburg – jetzt schaltet sich PETA ein!

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Symbolbild; Eine junge Katze. Foto: Fredrik von Erichsen/ (dpa)Archiv

Nachdem in Irsch/Saar, Kreis Trier-Saarburg, eine Katze durch ein Luftgewehr verletzt wurde, schaltet sich nun sogar die Tierschutzorganisation PETA ein.

PETA setzt Belohnung aus

Um den Fall aufzuklären, setzt PETA nun eine Belohnung in Höhe von 1000 Euro für Hinweise, die den Tierquäler überführen, aus. Zeugen können sich telefonisch unter 0711-8605910 oder per E-Mail bei der Tierrechtsorganisation melden – auch anonym.

„Es ist erschreckend, wie häufig derartige Übergriffe auf Katzen verübt werden“, sagt Jana Hoger, Fachreferentin für tierische Mitbewohner bei PETA. „Wir verzeichnen fast täglich Fälle, bei denen die Vierbeiner mit Luftdruckwaffen, Schrot oder Armbrustpfeilen beschossen, mit ätzenden Flüssigkeiten übergossen, getreten oder anderweitig misshandelt werden. Wir setzen uns dafür ein, dass die Täter überführt und zur Rechenschaft gezogen werden. PETA fordert außerdem harte Strafen für Tierquäler, um eine abschreckende Wirkung zu erzielen. Wer wehrlose Tiere aus Spaß quält, der schreckt möglicherweise auch nicht vor Gewalttaten gegenüber Menschen zurück.“

Tierquälerei ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat nach Paragraf 17 des Tierschutzgesetzes und kann mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden.

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11 KOMMENTARE

  1. Tierquaelerei ist ein Armutszeichen von „Menschen“, die sich mit nichts und niemanden auseinander setzen können oder wollen. Wahrscheinlich holen sich solche Kreaturen über die Tierquaelerei irgendeine Bestätigung.
    Vom Gesetzgeber wird hier meiner Meinung nach viel zu wenig gehandelt, die Strafen sind ein Witz und unsere Tiere sind die Leidtragenden!!!
    Hier wären viel strengere Strafen angebracht, sonst wird es wohl kaum eine Änderung geben.
    Unsere Gesetzgeber sind aufgefordert endlich zu handeln!

    • „Vom Gesetzgeber wird hier meiner Meinung nach viel zu wenig gehandelt, die Strafen sind ein Witz und unsere Tiere sind die Leidtragenden!!!
      Hier wären viel strengere Strafen angebracht, sonst wird es wohl kaum eine Änderung geben.“

      1. Satzzeichen sind keine Rudeltiere
      2. Siehe Text: „Tierquälerei ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat nach Paragraf 17 des Tierschutzgesetzes und kann mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden.“

      Die Strafen sind ausreichend, aber wenn kein Täter ermittelt werden kann, dann kann man auch niemanden bestrafen.

      • Zitat: „1. Satzzeichen sind keine Rudeltiere“
        Den einsamen Punkt am Satzende sollte man aber trotzdem nicht vergessen!
        Ausserdem kriegst Du ein Minus weil Du diesen Satz jedesmal bringst, eine glatte Wiederholung. Du sollst doch abwechslungsreich und lebendig schreiben!

  2. Hoffentlich hat die Aussetzung der Belohnung Erfolg. Ist doch eine Schande sich an Schwächeren zu vergreifen. Dann als Strafe ein Jahr lang jedes Wochenende im Tierheim Reinigungsarbeiten durchführen lassen, damit die Beziehung zu Tieren besser wird.

  3. Auch alle Fleischesser sind verantwortlich für unsägliches Tierleid in den Zucht – und Schlachtbetrieben.
    Die meisten wissen darüber, essen aber das Fleisch genüsslich weiter.
    Es schmeckt ja sooooo lecker !
    „Wenn Schlachthäuser Glaswände hätten, würden alle Menschen vegetarisch leben.“ (Paul McCartney, britischer Ex-Beatle, *1942)

    • Ich empfinde Ihre Aussage als etwas zu pauschal. Es gibt genug Landwirtschaftsbetriebe in denen es anders zugeht. Ich verstehe Ihre Aussage so, dass Sie sich auf Discounter- Fleisch beziehen. Es gibt aber auch verantwortungsvolle Fleischesser die bereit sind €10,- für ein Steak beim Mezger zu bezahlen Dann gibt es eben nur 2x die Woche Fleisch statt 7x. Es ist ja keine Erfindung des Menschen, die Fauna in Pflanzen- und Fleischfresser zu unterteilen. Und der Mensch gehört nun einmal zur letzteren Gruppe, ob Sie es jetzt wahrhaben wollen oder nicht.

      Übrigens Schlachthof: Haben Sie schon einmal beobachtet wie eine Katze eine Maus oder einen Vogel auseinander nimmt?

      • Wir stehen aber über einer Katze. Sonst dürfte ein Mensch ja auch ein Kind „auseinandernehmen“, weil Katzen es ja schließlich auch machen.

        Und was die teuren Metzgereien angeht. Kaum eine Metzgerei schlachtet heute noch selbst. Die Annahme dass bei einem teuren Stück Fleisch das Tier in irgendeiner Art ernsthaft besser behandelt wird ist reichlich naiv.

        • Sie sollten schon etwas differenzieren. Es geht hier um Nahrung. Eine Katze wird auch niemals ihren Kitties was antuen. Also bitte nicht solche zusammenhanglosen Vergleiche. Und was die Metzger betrifft: Ich weiß gesichert dass mein Metzger seine Ware regional bezieht und nicht aus Polen oder Rumänien.

  4. Alle Pflanzenesser sind fürs Insektensterben verantwortlich?
    Weiß nicht ob man das so stehen lassen sollte.
    Da schließe ich mich Deichbuddler an dass die Aussage sehr pauschal ist.
    Eine Reduzierung ist doch ein gangbarer Weg.

  5. Das Problem ist, wie der „Deichbuddler“ schon sagt : Fleisch wird als Ware verkauft !
    Es sind aber die Leichenteile getöteter Tiere, die mittels Salz, Pfeffer und Gewürzen
    schmackhaft gemacht werden….(nur mal so zum Nachdenken)
    Natürlich ist eine Konsum-Reduzierung schon ein guter Anfang und mehr als
    wünschenswert, auch im Interesse der Gesundheit des Menschen.

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