Behörden: Bis Mitte Dezember 1400 weitere stationäre Corona-Fälle in Rheinland-Pfalz

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Die Patientenzimmer sind bereit für die Aufnahme der erwarteten Covid-Patienten im Trierer Corona-Gemeinschaftskrankenhaus. Foto: Bettina Leuchtenberg

LUDWIGSHAFEN. Bei gleichbleibenden Corona-Infektionszahlen erwarten die Gesundheitsbehörden in Rheinland-Pfalz in den kommenden vier Wochen bis Mitte Dezember weitere etwa 1400 Covid-19-Patienten zur stationären Behandlung in Krankenhäusern.

Davon werden vermutlich etwa 300 Patienten intensivmedizinische Betreuung benötigen, wie der Leiter des Covid-19-Registers Rheinland-Pfalz, der Oberarzt Anselm Gitt, am Freitag in Ludwigshafen sagte.

Gitt stellte mit Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) dort das Register vor. Die Daten seien als Frühwarnsystem sehr wichtig und böten einen guten Überblick über die verfügbaren Kapazitäten der Krankenhäuser, sagte die Ministerin.

Nach Angaben von Studienleiter Gitt wurden insgesamt 274 stationär behandelte Covid-19-Patienten dokumentiert. Das mittlere Alter der Patienten war demnach 64 Jahre, fast 80 Prozent waren älter als 50 Jahre, 59 Prozent waren Männer. Von den 274 Patienten mussten etwa 20 Prozent intensivmedizinisch behandelt werden. Davon erhielten 7 Prozent eine Unterstützung durch eine Herz-Lungen-Maschine. Die Sterblichkeit der stationär mit Covid-19-Infektion behandelten Patienten betrug dem Oberarzt zufolge 17,6 Prozent. Bei mehr als der Hälfte war der Tod durch ein Lungenversagen verursacht.

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