Schuldenschnitt beim FCK: Gläubiger stimmen Insolvenzplan zu

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Fans des 1. FC Kaiserslautern zeigen auf der Westkurve des Stadions eine Choreografie. Foto: Christoph Schmidt

KAISERSLAUTERN. Die Gläubiger des hoch verschuldeten Fußball-Drittligisten 1. FC Kaiserslautern haben dem vor Verein erarbeiteten Insolvenzplan zugestimmt und damit den Weg zu einem wirtschaftlichen Neuanfang frei gemacht. Dank des Votums der Geldgeber auf der Gläubigerversammlung am Donnerstag kann die im September 2018 gegründete Kapitalgesellschaft 1. FC Kaiserslautern GmbH & Co. KGaA entschuldet werden. Eine regionale Investorengruppe wird vier Prozent der Außenstände an die Gläubiger überweisen und zudem frisches Kapital in Höhe von elf Millionen Euro in den Verein pumpen. Die restlichen Schulden verfallen.

«Ich danke allen Beteiligten in diesem Verfahren für die kritisch-konstruktiven Gespräche und die jeweiligen Sanierungsbeiträge. Wir sind wie angekündigt diesen für den FCK schwierigen, aber alternativlosen Schritt gegangen und sehen ihn als große Chance für eine erfolgreiche Zukunft des 1. FC Kaiserslautern», sagte FCK-Geschäftsführer Soeren Oliver Voigt.

Der Verein geht nun davon aus, dass das am 1. September eröffnete Insolvenzverfahren in Eigenverantwortung in Kürze beendet wird. Danach wolle man sich «gemeinsam mit unseren Investoren der Saar-Pfalz-Invest GmbH engagiert auf die kurz-, mittel- und langfristigen Ziele des FCK konzentrieren», betonte der Beiratsvorsitzende Markus Merk. (dpa)

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