++ AKTUELL: Neue Feier- und Party-Regelung: Rheinland-Pfalz schränkt Teilnehmer auf 25 ein ++

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Andreas Arnold (dpa)

MAINZ. Ab Montag, 26. Oktober 2020, dürfen private Feierlichkeiten „in angemieteten oder zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten oder Flächen“ nur noch mit maximal 25 insgesamt anwesenden Personen stattfinden. Diese Regelung hat der rheinland-pfälzische Ministerrat heute beschlossen. Sie gilt für ganz Rheinland-Pfalz. Bisher war dies noch mit bis zu 75 Personen unter Einhaltung der Schutzmaßnahmen möglich. Zugleich wird die aktuelle Corona-Bekämpfungsverordnung bis zum 30. November 2020 verlängert.

„Die Entwicklung der Corona-Infektionen in den Regionen unseres Landes erfüllen mich und uns alle hier mit großer Sorge. Auslöser bleiben vor allem private Feiern: Aus einer fröhlichen Geburtstags- oder Hochzeitsfeier kann sich rasend schnell ein Corona-Cluster entwickeln. Und aus einem solchen Cluster können sich auf einen Schlag mehrere Infektionsketten entwickeln, die dann nur noch sehr schwer beherrschbar sind“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Ihr sei bewusst, dass das Bedürfnis gemeinsam zu feiern, zusammenzusitzen und fröhlich zu sein groß sei. „Die aktuelle Lage lässt dies momentan leider nicht zu. Denn wir wissen: die Gefahr der Ansteckung ist da am größten, wo der Abstand nicht eingehalten wird, wo keine Masken getragen werden und sich das Virus so durch direkte Übertragungen oder durch die Luft weiter verbreiten kann“, so die Ministerpräsidentin.

„Wir begrüßen angesichts der rasant steigender Infektionszahlen eine einheitliche Begrenzung der privaten Feierlichkeiten. Wir brauchen neben den regionalen Maßnahmen des Warn- und Aktionsplans hier jetzt einheitliche Regeln. Es ist ein leider notwendiger Schritt, um den weiteren Anstieg der Infektionszahlen zu verlangsamen. Unser gemeinsames Ziel ist, dass die derzeit hoch belasteten Gesundheitsämter in unseren Städten und Landkreisen weiter in der Lage sind, die Infektionsketten nachzuverfolgen“, erklärte Burkhard Müller, Geschäftsführender Direktor des Landkreistages Rheinland-Pfalz.

„Wir müssen weiterhin alles dafür tun, um einen zweiten flächendeckenden Lockdown mit möglicherweise gravierenden Folgen zu vermeiden. Dafür appellieren wir an die gesamte Bevölkerung, die jeweiligen Corona-Maßnahmen zu beachten und zu befolgen. Für die Städte in unserem Land ist es wichtig, auch weiterhin am tatsächlichen Infektionsgeschehen orientiert Maßnahmen zu treffen. Die Zusammenarbeit zwischen Land und Kommunen in den Corona-Task-Forces funktioniert gut. Wir haben dort gemeinsam die notwendigen Entscheidungen getroffen“, erklärte Fabian Kirsch, Geschäftsführender Direktor des Städtetags Rheinland-Pfalz.

„Wer möchte, dass wir auch in Zukunft gesund, sicher, gut ausgebildet und in Wohlstand in unserem Land leben können, der muss jetzt Verzicht üben. Solidarität und Rücksicht statt Egoismus – das ist das Gebot der Stunde“, sind sich Land und Kommunen einig.

10 KOMMENTARE

  1. Solidarität und Rücksicht wird von Politikern gefordert ? Oh Gottttt. Haben langsam Angst um ihre üppigen Gehälter

    • Ich Stimme Ihnen zu. Und das „WIR“ im letzten Absatz bezieht sich bestimmt nur auf die Masse der Politiker während mit“Verzicht“ und „Egoismus“ nur die Bevölkerung gemeint sein kann.

  2. Das ist genau das Falsche und ausserdem stehlen Sie den Menschen, vor allem den Jungen, Monate ihres Lebens Frau Dreyer.
    Die Rechnung ist ganz einfach:
    Wenn Clubs und Discotheken öffnen und 50% der Leute falsche Angaben zur Person machen haben Sie 50% richtige Angaben.
    Wenn die Leute privat feiern haben sie 0% verfolgbare Kontaktdaten und auch in Coronazeiten gilt: Weder die Polizei noch sonstwer darf einfach so eine Wohnung betreten.
    Eigentlich heizt das die Pandemie sogar noch an, was Sie machen. Aber was solls, her mit dem Lockdown, ich mache auch was ich/wir wollen.

    • Gott bist du dumm…Klar, du hast bei Privat-Partys auch 500 Personen in deiner Bude wie in einer Großraum-Disco, ne?

      • Peter das Hohlbrot nennst Du Dich jetzt? Cooler Name.
        Es ehrt mich dass ich jetzt einen manischen Onlinestalker habe, der meine Kommentare kommentiert. Aber Du solltest Dir darüber klarwerden, warum Du das machst? Hiess Dein Vater auch Peter? Und hat er Dich als Kind immer mit dem Kommentarteil des TV verprügelt?
        Muss ich gleich in mein Tagebuch schreiben, mein erster Onlinestalker, juhu.

        • da hast du armseliges Würstchen tatsächlich mal einen Menschen gefunden, der sich mit so etwas ekelhaftem wie dir beschäftigt. Respekt. Wenn auch nur online, wenn auch nur abwertend – aber immerhin! Blödheit siegt! Argumente hast du aber keine, oder? dachte ich mir.

          • Jetzt streng Dich halt mal an, du laberst immer das Gleiche. So bist Du meiner nicht würdig, Kleiner.

  3. Schwachsinn. Der Mensch lässt sich nicht stoppen. Mit offiziellen Partys und der resultierenden Kontaktverfolgung hätte man mehr erreicht.

  4. Mit den ausländischen Risikogebieten ist es der gleiche Käse.
    Es werden 100tausende im Winter ins Ausland fahren und nur weil man in ein Risikogebiet fährt hat man kein erhöhtes Risiko.
    Wenn ich mir die Birne zuknalle und mit 20 anderen in einer Kneipe saufe: Risiko in Deutschland und sonstwo das Gleiche.
    Wenn ich zum Wandern in die Schweizer Alpen fahre mit meiner Familie und keinen Menschen treffe: Risiko nicht vorhanden (es sei denn ich mache es wie der Steinmeier der alte Bock und werfe mich ohne Maske an eine junge Musikantin in Südtirol).

  5. Der Vorredner hat Recht, irrsinniger Blödsinn wieder. Aber was soll man sagen, den gewählten ist halt nicht mehr zu helfen als Folge davon weil man einfach nichts hat, nichts kann, nichts weiß, etc. . Das einzige was man kann, jeden Tag die selben Schauermärchen, zum kaputt lachen.

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