++ Aktuelle Infektionslage – die Corona-Zahlen aus Trier und Trier-Saarburg ++

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Corona Teströhrchen
Symbolbild; Foto:pixabay

TRIER. Im Landkreis und in der Stadt Trier gibt es zwei Corona-Neuinfektionen – eine in der Stadt Trier und eine im Landkreis. Der neue Fall im Landkreis ist aus der Aufnahmeeinrichtung für Asylbegehrende (AfA) Hermeskeil gemeldet worden. Dort sind nun seit der vergangenen Woche, in der die erste Corona-Infektion bekannt wurde, insgesamt 55 Infektionen nachgewiesen worden.

Aktuell gelten 8 Patienten aus dem Landkreis (plus 55 Patienten aus der AfA Hermeskeil) und 7 aus der Stadt Trier als infiziert. Insgesamt sechs Patienten befinden sich in stationärer Behandlung in den Trierer Kliniken.

Die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis liegt aktuell unter Berücksichtigung des Corona-Ausbruchs in der AfA bei 38,9 und in der Stadt Trier bei 5,4. In Bezug auf die nun deutlich erhöhte 7-Tage-Inzidenz im Landkreis besteht keine Gefahr auf Einschränkungen für die Bürger/innen im Bereich des öffentlichen Lebens, da es sich bei der AfA um eine in sich abgeschlossene Einrichtung mit überwachter Quarantänepflicht für die Bewohner/innen handelt.

Rechnet man die Corona-Fälle in der AfA heraus, so liegt die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis aktuell bei 3,0. Dies ist der Wert, der letztlich relevant ist.

Lage in der Aufnahmeeinrichtung Hermeskeil

Wie die ADD Trier mitteilt, werden am heutigen Tag weitere Corona-Tests in der AfA Hermeskeil durchgeführt, weil einige Ergebnisse nicht sicher beurteilbar waren und außerdem noch Tests von Bewohnerinnen und Bewohner ausstanden. Bei Bedarf wird fortlaufend nachgetestet, unter anderem dann, wenn Symptome neu auftreten. Nach Auswertung der bisherigen Tests der Bewohnerinnen und Bewohner der AfA Hermeskeil durch das Gesundheitsamt der Kreisverwaltung Trier-Saarburg wurden bis heute 55 corona-infizierte Personen festgestellt. Allen positiv Getesteten geht es den Umständen entsprechend gut. Teilweise sind die positiv Getesteten auch symptomfrei. Sie sind in zwei eigenen Gebäuden der AfA getrennt von den anderen Bewohnerinnen und Bewohnern untergebracht. Falls sich verstärkte Symptome zeigen sollten, erfolgt umgehend die Verlegung in ein Krankenhaus.

Alle Bewohnerinnen und Bewohner der AfA befinden sich derzeit 14 Tage in häuslicher Quarantäne und dürfen die Einrichtung nicht verlassen. Zur Betreuung der Bewohnerinnen und Bewohner ist medizinisches Personal in der AfA vor Ort. Die Versorgung und Betreuung der Bewohnerinnen und Bewohner wird durch das DRK Trier-Saarburg sichergestellt. Zur Gewährleistung der Quarantäne-Anordnung wurden die Sicherheitskräfte der AfA vor Ort verstärkt und werden durch die Polizei unterstützt. Auf dem Gelände der AfA gilt außerhalb des eigenen Zimmers eine Pflicht zum Tragen eines Mund-Nase-Schutzes. Damit die Menschen auch an die frische Luft können, gibt es für alle Häuser fest zugewiesene Außenbereiche.

Mitarbeiter können sich testen lassen

Den Mitarbeiter/innen in der AfA sind als Kontaktpersonen zweiten Grades eingestuft. Ihnen ist daher ein Test auf eine Infektion mit dem Corona-Virus angeboten worden. Die meisten von ihnen haben dies angenommen. Die Testergebnisse liegen zum größten Teil vor und sind alle negativ.

Insgesamt sind bislang bei den Bewohnerinnen und Bewohnern sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der AfA rund 530 Tests durchgeführt und ausgewertet worden. Die Testergebnisse der neuen Reihe werden in den kommenden Tagen erwartet. Wir werden zeitnah darüber informieren.

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