Neuer Mietspiegel für Trier: 7000 Mieter erhalten Fragebogen

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Foto: Stadt Trier

TRIER. Mieter von rund 7000 zufällig ausgewählten Wohnungen im Stadtgebiet erhalten zur Vorbereitung des neuen Mietspiegels 2021 per Post einen ausführlichen Fragebogen. Das teilte die Stadt Trier heute mit.

Dabei geht es um Größe, Alter, Ausstattung, energetische Qualität und Mietpreis von Trierer Mietwohnungen. Alle vier Jahre müssen die Mietspiegel-Daten komplett neu ermittelt und ausgewertet werden, damit dieser weiterhin als „qualifiziert“ gelten kann. Das Dokument gibt eine fundierte Auskunft über ortsübliche Mieten des freifinanzierten Wohnungsbaus und trägt so auch dazu bei, Vermieter vor unwirtschaftlich niedrigen und Mieter vor ungerechtfertigt hohen Mieten zu schützen.

Die befragten Haushalte wurden per Zufallsverfahren ausgewählt. Die Teilnahme ist freiwillig, sie läuft voraussichtlich bis Ende September. Es ist wichtig, dass möglichst viele Triererinnen und Trierer an der Befragung, die auch online zur Verfügung steht, mitwirken. Nur dadurch hat der neue Mietspiegel eine repräsentative und fundierte Datengrundlage.

Das Bochumer Forschungsinstitut InWIS wertet die Antworten vollständig anonymisiert statistisch aus. Der beratend tätige Arbeitskreis Mietspiegel ist in den Prozess regelmäßig eingebunden, um das Institut bei der Auswertung in einem transparenten Verfahren zu begleiten und zu unterstützen. Angeschriebene Mieter können mögliche Fragen an das InWIS-Institut per E-Mail (mietspiegel.trier@inwis.de) sowie über eine kostenlose-Hotline (0800/5700200) stellen.

16 KOMMENTARE

  1. Sehr geehrte Damen und Herren,

    gerne hätte ich an dieser Umfrage teilgenommen, jedoch ist mir kein Fragebogen zugesandt worden.
    Ich bin seit meiner Kindheit eine Innenstädterin aus Trier. Die Mietpreisentwicklung in Trier steht in keinem Verhältnis mehr zu anderen Regionen. Für immer mehr Bürger werden die Wohnungen unbezahlbar.
    Viele Vermieter gehen hinzu noch hin und hinterlassen Wohnungen unrenoviert den Nachmietern und erhöhen die Mieten bei Neueinzug, ohne jegliche Erneuerung oder Renovierung. Die Stadt Trier müsste dringend etwas gegen diese Mietpreisexplosion unternehmen. Man sieht ebenso, dass in Trier immer mehr Spekulation mit Wohnungen betrieben wird. Jedoch sind auch viel zu viele Privatanbieter mittlerweile auf die viel zu hohen Mietpreise übergegangen. Selbst Menschen, diese in Luxemburg arbeiten berichten, dass die Wohnungen in Trier viel zu teuer geworden sind und auch sie nicht wissen, wie sie ihre Wohnungsmieten künftig finanziell noch tragen können. Es muss den Vermietern deutlich gemacht werden, dass der Preis gesenkt werden muss. Dadurch würde auch eine solche Fluktuation nicht mehr bestehen. Hinzu trägt es nicht zum Erhalt der Wohnungsqualität bei. Denn nicht jeder Vermieter, renoviert nach Auszug, seine Wohnung.
    Man muss dringendst etwas unternehmen. Denn so kann es nicht weiter gehen.
    Mit freundlichen Grüßen

  2. Diese Problematik könnte ganz einfach gelöst werden.
    Denn wenn die Landesregierung von Rheinland-Pfalz unter Malu Dreyer (sPD) auch die Systemumstellung hin zur „Bodenwertsteuer“ einführen würde – so wie das jetzt Baden-Würtemberg am planen ist, dann würden zum Beispiel die Mieten sinken und die Einkommen der deutschen Arbeitnehmer steigen. Desweiteren würden sich „Bodenspekulationen“ nicht mehr lohnen, weil die Steueraufwendungen auf Leerstand und unbebaute Grundstücken in der Stadt die Rendite auf die Spekulation unrentabel machen würden. D.h. dann in der Konsequenz auch, das mehr Bauland zur Verfügung stehen könnte, um dann effizienteren sowie günstigeren und nachhaltigen Wohnungsbau zu realisieren. Ausserdem könnte so der Steuerflucht der Unternehmen sowie der Einkommenssteuerflucht von Arbeitnehmer in die Steueroase Luxemburg gegengewirkt werden, weil man den zu versteuerenden Produktionsfaktor „Boden“ nicht so einfach über die Grenze fahren kann, wie zum Beispiel die mobilen Produktionsfaktoren „Arbeit“ und „Kapital“. Sie sehen also, dass diese Systemumstellung hin zu einer gerechteren Bodenordnung viele soziale und ökonomische Vorteile hat. Ich könnte noch weiter mit den ökologischen Vorteilen ausführen, die ja auch für eine Stadt im „Klimanotstand“ wie Trier relevant sein sollten..

    Das Problem bei dieser Sache wird wohl der mögliche Lobbyist OB. a.D Klaus Jensen (spd) als Honorarkonsul von der Steueroase Luxemburg sein. Ich kann mir vor meinem geistigen Auge richtig gut vorstellen, wie er seine Frau die Ministerpräsidentin Malu Dreyer morgens am Frühstückstisch im Schamatdorf bzgl. den Intersessen des Niedrigsteuelandes Luxemburg am briefen ist. So könnte er dann auch Lobbyarbeit rein in Bundesfinanzminsterium zu seinem Parteifreund Olaf Scholz (spd) gestalten!?
    Es war aber auch ein cleverer Schachzug von Luxemburg, so einen möglichen (?) Lobbyisten (!?)wie Jensen an der Seite der Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz zu nominieren.

  3. Zunächst mal leben in Trier auf ca. 117,13 qkm 111000 Einwohner. dagegen in Paris innerhalb von 105,40qkm zur Zeit 2,187526 Mio Einwohner. Mir erschließt sich nicht oder auch doch wegen der grünen Politik, keine Fläche im urbanen Raum mehr versiegelt werden soll. Die Stadt zum Dorf werden soll. Die Innenstadt stirbt aus, keine Industrie wurde jemals gewollt, wir sind strukturschwach und setzen auf Schönheit und Weinberge. Diese Rechnung geht nicht auf. Nun sind wir eine Wohnstadt geworden, man arbeitet in Luxemburg und wohnt hier. Hier gibt es nichts ausser schlecht bezahlte Dienstleistung oder Handel. Es ist der Preis den wir alle bezahlen wegen schlechter Politik, im Saarland investiert China 1,3 Milliarden in eine neue Batteriefabrik. Nur mal so zum Nachdenken…….

  4. …weil vor 2015 hat sich niemand über die Mieten beschwert, stimmts?

    Da war in diesem Land alles Friede, Freude, Eierkuchen, stimmts?

    Mal ehrlich: wie verdammt hohl muss man eigentlich sein, um auf dieses billige AfD-Gesabbel reinzufallen?

    • (Zweiter Veröffentlichungsversuch)

      Die Problematik um günstiges Wohnen gab es auch schon vor 2015. Es liegt daran, dass der Produktionsfaktor „Arbeit“ in Deutschland zu hoch besteuert wird und das auch durch die Hartz4- Gesetze (sPD) in den letzten 20 Jahren (unter Merkel..) ein viel zu hoher Niedrieglohnsektor in der BRD entstanden ist. Zurzeit arbeitet im Schnitt jeder vierte Arbeitnehemer bundesweit für niedrige Löhne. Tendenz weiter steigend. D.h. in der Konsequenz, dass die Reallöhne für leistungsgebundenes Einkommen aus Arbeit – sich nicht in Korelation zur Bodenrente bzw. zum Bodenrichtwert gestiegen ist und das weil der Produktionsfaktor „Boden“ in der Resource knapp ist. Ausserdem triggert die Niedrigzinspolitik der EZB die Investitionsflut in das Immobiliengold.

      Jedoch wurde der hochexplosive soziale Sprengstoff durch die islamische Massenmigration in unser Sozial und Wirtschaftssystem massiv verschärft. In der Konsequenz enstehen seit dem extreme Verteilungskämpfe um günstiges Wohnen und Lohndumping. In Trier ist es sogar total asozial, weil illegale Migranten (Aussetzung des Dublin-Verfahrens) und Einkommenssteuerflüchtlinge in die Steueroase Luxemburg (Momentan Aussetzung des deutschen Steuerrechts durch C19) ihre Kosten über die Sozial, Steuer und Bodenpolitik bei den deutschen Arbeitnehmern sozialisieren. Die Leute die den Laden hier noch in Trier am laufen halten, sollten sich wirklich überlegen ihre Arbeit alle niederzulegen !?

  5. Die Miete ist in Trier viel zu hoch für mich.
    Letztes Jahr bin ich nach meiner Ausbildung nach Trier gezogen. Als Verkäuferin verdiene ich netto 1266 Euro im Monat.
    Davon zahle ich:
    510 Euro Warmmiete für ein 33m2 Appartment
    110,50 Euro für Strom, GEZ, DSL und das Handy
    109 Euro für die Berufsunfähigkeitsversicherung
    290 Euro im Schnitt für einen 15 jährigen Gebrauchtwagen
    235 Euro im Schnitt für Lebensmittel

    Das macht 1254,50 Euro Gesamtausgaben im Monat bei 1266 Euro Gesamteinnahmen. 🙁

    Es lohnt sich eigentlich nicht mehr in Trier arbeiten zu gehen. Ich überlege mir auch schon, ob ich nicht besser zum Jobcenter gehen soll. Ich schäme mich aber so jung vom Amt und Hartz vier abhängig zu sein.

  6. Die Miete ist in Trier viel zu hoch für mich.
    Letztes Jahr bin ich nach meiner Ausbildung nach Trier gezogen. Als Verkäuferin verdiene ich netto 1266 Euro im Monat.
    Davon zahle ich:
    510 Euro Warmmiete für ein 33m2 Appartment
    110,50 Euro für Strom, GEZ, DSL und das Handy
    109 Euro für die Berufsunfähigkeitsversicherung
    290 Euro im Schnitt für einen 15 jährigen Gebrauchtwagen
    235 Euro im Schnitt für Lebensmittel

    Das macht 1254,50 Euro Gesamtausgaben im Monat bei 1266 Euro Gesamteinnahmen. 🙁

    Es lohnt sich eigentlich nicht mehr in Trier arbeiten zu gehen. Ich überlege mir auch schon, ob ich nicht besser zum Jobcenter gehen soll. Ich schäme mich aber so jung vom Amt und Hartz vier abhängig zu sein.
    Antwort

    • Werte Frau Michelle Sch. nur kein flascher Stolz !
      Drei von vier Syrern leben doch auch von Hartz IV. Die machen sich bestimmt nicht so viele Gedanken um eine Stigmatisierung mit Hartz4 in der deutschen Gesellschaft.
      Sogar Sklaverei war im Römischen Reich oft besser als die heutige Lohnarbeit.
      https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftswissen/susanna-elm-sklaverei-war-oft-besser-als-lohnarbeit-13042421.html
      Wollen Sie wirklich noch bis zum Renteneintrittsalter (bestimmt dann über 70 Jahre) im Einzelhandel verheizt werden?
      Was die sPD in Kooperation mit den Grünen und dem Druck der cDU (Bundesrat) durch die Peitsche des Hartz4 in Deutschland kreiert hat, ist wirklich eine Perversion an sich und hat wirklich nichts mehr mit der ordoliberlan „Sozialen Marktwirtschaft“ zu tun.
      1266,00 € netto bei ca. 610,- € (Kf u. Kv.) für die Wohnung und 109,-€ für die Berufsunfähigkeitsversicherung ist echt heftig. Die sPD hat ja auch die staatliche BU 2001 kurz vor der Einführung der Hartz-Reformen abgeschafft. Somit müssen Arbeitnehmer trotz niedrigerer Löhne auch noch selbst für die BU privat vorsorgen.
      Echt schlimm, was die politischen Verantwortlichen in den letzten 20 Jahren aus der Bundesrepublik gemacht haben.
      Leute Leute, ihr dürft halt eben nicht mehr diese Parteien die das zu verantworten haben wählen.
      Sprecht den Teuber, Leibe, Dreyer doch einmal persönlich auf diese Missstände an, dem Anschein nach bracuhen die mehr Druck auf dem Kessel ! Wobei diese hochversorgten Politiker bestimmt nicht die Problematik anhand der Kausalitäten kapieren können und wollen. Aber lassen wir das .

    • also die BU würde ich echt kündigen, das ist schon heftig….

      Eine BU muss man sich auch leisten können. Was bringt es, für die Berufsunfähigkeit in einem Job vorzusorgen, von dem du eh nur mehr schlecht als recht leben kannst?

      Und 510€ Miete für so eine kleine Bude ist auch für Trierer Verhältnisse echt viel. Da solltest du dich evtl. mal nach was anderem umschauen. Ein Freund von mir wohnt in der Dampfschiffstraße und bezahlt dasselbe wie du – allerdings für eine doppelt so große Wohnung.

      Ach ja, und lass dir von diesen AfD-Knilchen wie diesem „Oskar Morgenstern“ nichts erzählen, die hier den ganzen Tag herumhängen und die Stimmung vergiften. Wie du siehst, haben die auch keine Lösung für deine Probleme, sondern können nur meckern, meckern, meckern….

      • @Stalker, hast du heute noch nicht deine Medikamente genommen?

        1. Das Sie keine Ahnung haben, liest man sofort an ihrem Stuss. Die junge Angestellte soll also ihrer Meinung nach die wichtigste Versicherung die BU kündigen.
        Das sollte Sie auf keinen Fall machen, sondern sich freuen, dass sie ihre Arbeitskraft noch in jungen Jahren ohne Vorerkrankungen absichern konnte. Bei den BU-Raten im deutschen Einzelhandel..

        2. Eine Warmiete von 15,45 € / m2 ist bei einem kleinen Appartment in Trier keine Seltenheit mehr. Ich habe eben die Preise auf dem Wohnungsmarkt gecheckt. Mit guter Lage zum Arbeitgeber (!?) und Stellplatz wird man wohl nur eine Wohnung mit Wartungsstau oder im Trierer Ghetto günstiger bekommen.

        3. Warum wissen (!!!) Sie das ich ein AfD Anhänger bin? Ihre Symptomatik in Bezug auf paranoide Wahnvorstellungen sollten sie unbedingt mal mit ihrem Arzt oder Apotheker besprechen. Nur mal so by the way zur Info, ich bin überparteilich und messe sowie entscheide mein Wahlverhalten an den Taten der Politiker.

        So Stalker, jetzt muss ich aber wieder gleich nach der Mittagspause was für das Institut in der Sozial und Marktforschung arbeiten. So viel Zeit hier anderen Kommentatoren in ihrer Meinung nach zustellen habe ich nämlich nicht. Gute Besserung!

        • Ah, der „Morgenstern“ ist also auch „Peter“. Wie? Mittagsause?

          dachte du wärst im Home Office? oder in deiner alternativen Realität im Außendienst tätig?

          Hab dir doch schon mal gesagt: irgendwann blickst du kleiner AfD-Knilch bei all deinen Lügen gar nicht mehr durch. Und was weißt du faules Stück schon von der Arbeitswelt? du bekommst doch alles vom Amt!

          • Ihre Positiv-Symptomatik sollten Sie unbedingt nochmal mit ihrem Facharzt besprechen.

            Ich bin nicht „Peter“, nicht arbeitslos und wie schon geschrieben überparteilich.

            Ich bin sogar ein recht sozial eingestellter Mensch, deshalb will ich ihnen auch helfen, obwohl sie mich hier im Lokalo-Forum schon öfters mit ihren Wahn und ihrer emotionalen Erregungen angegriffen haben.

            Mein Tip:
            Die politische Debatte in den Medien ist Gift für ihr Krankheitsbild.
            + Sola dosis facit venenum +
            Deshalb sollten sie auf die mediale Dosierung achten. Nicht das sie auch wie so viele „Männer“ seit 2015 plötzlich ein Einzelfall für die forensische Psychiatrie werden.

            Gute Besserung!

      • Du hast eben das Glück, dass ihr linken Dummschwätzer hier von der Redaktion den A… gepudert bekommt. Dümmliches Anti-AfD Gepöbel geht da eben immer – Niveau nimmer. Wenigsten kann man den Zensor bisschen beschäftigen 🙂

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