Ausgangssperren? Bundesweite Maßnahmen gefordert!

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Symbolbild // dpa

In der Debatte um Ausgangssperren wegen der Corona-Krise hat sich der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans für eine bundesweit einheitliche Lösung ausgesprochen. «Ich glaube, dass wir bundesweit abgestimmte Maßnahmen brauchen», sagte der CDU-Politiker am Freitag im ARD-«Morgenmagazin». «Wir wären nicht gut beraten, einen Flickenteppich anzustreben.»

Das kommende Wochenende werde entscheidend sein, mahnte Hans. Falls sich die jetzt getroffenen Regelungen in der Bevölkerung nicht bewährten, «brauchen wir auch bundesweit weitergehende Maßnahmen». Am Sonntagabend will sich Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Regierungschefs der Länder erneut in einer Videokonferenz zusammenschalten. Hans sagte dazu: «Wir werden in einer Manier zusammenkommen, die sich bewährt hat in diesen Zeiten der Krise.» (dpa)

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1 KOMMENTAR

  1. Ich meine es gibt in Deutschland ganz unterschiedliche Brennpunkte, Situationen und Fallzahlen. So ist eine weitgehend anonyme Großstadt (dazu zähle ich Trier nicht) anders einzustufen als die Gemeinde in der Provinz ohne Verdachtsfall. Sicherlich würde es genügen die erforderlichen Ausgangssperren kommunal je nach örtlicher Situation und je nach Verhalten der ansässigen Bevölkerung unterschiedlich zu regeln. Zudem spricht nichts dagegen an der frischen Luft zu spazieren wenn es die Räumlichkeit erlaubt und Dritte nicht gefährdet werden. Alles andere wäre doch unverhältnismäßig. Ich erinnere auch nochmal daran, dass es sich bei diesem gefährlichen Grippevirus nicht um die Pest oder Vergleichbares handelt.

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