Neue Innungsspitze: Dachdecker-Innung Bernkastel-Wittlich hat gewählt

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Neue Führungsspitze: Obermeister Markus Berg (links) und sein Stellvertreter Christoph Althoff wurden von der Innungsversammlung Ende Februar neu gewählt.

DREIS. Seit Ende Februar hat die Dachdecker-Innung Bernkastel-Wittlich eine neue Führungsspitze. Markus Berg von Berg Dach und Schiefer aus Erden/Mosel ist neuer Obermeister. Der 39-jährige Dachdeckermeister löst damit den langjährigen Obermeister Karl-Josef Simon ab, der nicht mehr für das Amt antrat.

Die Innungsversammlung wählte zudem bei der Jahreshauptversammlung im Gasthaus Serwaty in Dreis den 36-jährigen Christoph Althoff zum stellvertretenden Obermeister. Althoff hat erst vergangenes Jahr die Geschäfte seines Schwiegervaters Günter Herges von der Dachdeckerei Herges in Mülheim an der Mosel übernommen. Er ist Dachdecker- und Zimmermeister. Somit sind zwei junge Meister für die nächsten fünf Jahre an der Spitze der Innung. Berg und Althoff wurden ebenso als Delegierte zur Kreishandwerkerschaft Mosel-Eifel-Hunsrück-Region und zum Landesinnungsverband des Dachdeckerhandwerks Rheinland-Pfalz von der Innungsversammlung gewählt. Markus Berg kennt das Innungsleben schon einige Jahre, er war zuvor Beisitzer und zuletzt Lehrlingswart.

In den Innungsvorstand wurden als Beisitzer gewählt Ewald Esseln, Gerd Conrad, Karl Josef Simon, Heinz Reh, Christian Bohn und Jan Schmidt. Kassenprüfer sind weiterhin Oliver Beicht und Günter Herges. Den Gesellenprüfungsausschuss verstärken ab sofort Heinz Reh (Arbeitgeber) und Alexander Pull (Arbeitnehmer, Firma Oster). Die Wahlleitung hatte der Vorsitzende Kreishandwerksmeister Raimund Licht.
Neben den Neuwahlen standen vor allem fachliche Themen auf der Tagesordnung der Jahreshauptversammlung. Andreas Unger, Geschäftsführer vom Landesinnungsverband berichtete unter anderem über die aktuellen Tarifentwicklungen. Michael Dötz von der Soka-Bau stellte die Leistungen der Sozialkasse vor und Martin Krick vom Berufsbildungszentrum Mayen referierte zum Thema „Mängel vermeiden – Vorgehensweise bei unzureichender Vorleistung“.

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