Nach maskiertem Banküberfall in der Eifel – Neue Hinweise nach Fernssehsendung

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Rudi Cerne im Studio von «Aktenzeichen XY» . Foto: Matthias Balk/dpa Archiv

Bildquelle: Polizei Trier

SAARBRÜCKEN/OBERKAIL (dpa/lrs). Zu zwei brutalen Raubüberfällen bei Saarbrücken sind nach der ZDF-Sendung «Aktenzeichen XY…ungelöst» von Mittwochabend gut 15 Hinweise bei der Polizei eingegangen. Zudem habe es zwei Mitteilungen von der Polizei aus anderen Bundesländern gegeben, sagte ein Sprecher der Polizei in Saarbrücken am Donnerstag. Die eingegangenen Informationen würden nun noch genauer geprüft. Eine «richtig heiße Spur» sei nach erster Einschätzung nicht dabei.

In Saarbrücken-Klarenthal war im Dezember 2011 eine Geschäftsfrau auf dem Weg zur Bank überfallen worden. Die Täter raubten ihr die Tageseinnahmen. Vier Jahre später überfiel ein unbekannter Täter einen Mann in seinem Haus in Dudweiler. Weil das Opfer sich wehrte, konnte der Räuber nichts erbeuten. Eine DNA-Analyse ergab, dass jener Täter auch bei der Tat von Ende 2011 dabei war.

Zu zwei weiteren Überfällen auf Sparkassen-Filialen in der rheinland-pfälzischen Eifel hat es nach der Sendung bislang elf Anrufe gegeben. Neun seien in Trier, einer in Koblenz und einer im TV-Studio München eingegangen, berichtete ein Sprecher der Polizei in Trier am Donnerstagmorgen. «Das ist nicht sehr viel.» Bislang sei «noch nichts Konkretes» dabei gewesen. «Es handelte sich nur um eher allgemeine Hinweise.»

Zwei maskierte Täter hatten im Februar dieses Jahres Bankenfilialen in Oberkail (Eifelkreis Bitburg-Prüm) und in Boos (Kreis Mayen-Koblenz) überfallen. Sie bedrohten Sparkassenmitarbeiter und erbeuteten hohe Bargeldsummen. Bislang fehlt von dem Duo jede Spur.

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