TRIER (dpa/lrs). Sechs Jahrzehnte nach Einweihung der neuen Trierer Synagoge hat Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) die jüdische Kultur als festen Teil von Rheinland-Pfalz bezeichnet.
Darüber sei sie froh und sehr stolz, sagte Dreyer am Sonntag bei einem Festakt. Die Synagoge wurde am 18. August 1957 eingeweiht.
Der Grundstein zur heutigen Synagoge sei von 14 Juden und Jüdinnen aus Trier gelegt worden, die nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges in ihre Heimatstadt zurückgekommen seien, sagte Dreyer. Mit dem Neubau hätten diese Holocaust-Überlebenden grundlegend dazu beigetragen, «dass jüdisches Leben und jüdische Tradition, die im Zweiten Weltkrieg für immer vernichtet werden sollten, in unserer Stadt wieder aufblühen konnten». Die jüdische Gemeinde in Trier zählt heute mehr als 460 Mitglieder.
Die alte Synagoge war im Zusammenhang mit dem Novemberpogrom 1938 zerstört worden. Danach begann das NS-Regime im Oktober 1941 mit der Deportation der jüdischen Bewohner von Trier. Unter den im Vernichtungslager Auschwitz umgekommenen Menschen war auch der letzte Oberrabbiner von Trier, Adolf Altmann.
















Die ganze Zeit hat sie sich nicht in der Synagoge blicken lassen und jetzt vor der Wahl fällts ihr plötzlich ein, wie billig. Und das obwohl sie als Bundesratspräsidentin noch nach Argentinien und Uruguay fliegen muss, auf Kosten des Steuerzahlers selbstverständlich. Viel rumgekommen ist dabei nicht. Aber wenns der Steuerzahler zahlt muss mans ausnutzen gell. Am Präsidenten von Uruguay hätte sie sich allerdings ein Beispiel nehmen können, hat sie aber nicht: