Uneinsichtig – Schwarzfahrer attackiert Bahn-Kontolleur

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Symbolbild. Schwarz-Weiß-Aufnahme einer Faust. Im Hintergrund ins verschwommen die Person dazu zu sehen.
Symbolbild

KOBLENZ. Am vergangenen Freitag, 30. Juni, beschäftigen zwei besondere Fälle des
Erschleichens von Leistungen die Bundespolizei am Hauptbahnhof Koblenz.

Bereits um 3 Uhr am Freitagmorgen kontrollierten Bundespolizisteneinen 46-jährigen Polen im Hbf Koblenz. Dabei stellten die Beamten fest, dass gegen den Mann ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Stuttgart vorlag. Das Amtsgericht Stuttgart hatte den Gesuchten wegen Erschleichens von Leistungen zu einer Geldstrafe in Höhe von 900 Euroverurteilt. Weil der Mann die Geldsumme nicht bezahlen konnte, verbüßt er nun eine 30-tägige Ersatzfreiheitsstrafe in der JVA Koblenz.

Am Nachmittag verständigte der Zugbegleiter des IC 2012 das Revier der Bundespolizei Koblenz, nachdem ein junger Mann bei der Fahrscheinkontrolle randaliert hatte. Der 22-jährige Gabuner konnte, nachdem er sich zwischenzeitlich in der Zugtoilette eingeschlossen hatte, bei der Fahrscheinkontrolle keinen gültigen Fahrschein vorzeigen. Doch anstatt Einsicht zu zeigen. reagierte der junge Mann aggressiv und versuchte den Zugbegleiter zu schlagen. Für den Angreifer endete die Fahrt anschließend bei der Bundespolizei am Hbf Koblenz, welche dem Mann Handschellen anlegen musste, da er sich nicht beruhigte. Dabei fanden die Beamten in seiner Hosentasche noch vier Gramm Kokain.

Nachdem Anzeigen wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz, Körperverletzung und Erschleichen von Leistungen gefertigt waren, konnte der Mann die Wache wieder verlassen.

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