Solides Wirtschaftswachstum in Rheinland-Pfalz

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Bildquelle: Harald Lueder / Shutterstock

RLP. Die konjunkturelle Situation lässt Unternehmen und Verbände positiv in die Zukunft blicken: Im Laufe des Jahres 2016 stieg das Wirtschaftswachstum stetig an, auch wenn es im Vergleich zu anderen Bundesländern unter dem Durchschnitt lag. Trotzdem kann das von Industrie geprägte Rheinland-Pfalz einige Erfolge für sich verbuchen: sinkende Arbeitslosenzahlen, Anstieg des Bruttoinlandproduktes und zunehmende Wertschöpfung besonders des Verarbeitenden Gewerbes.

Erneuter Anstieg des Bruttoinlandprodukts

Die Wirtschaftsdynamik nahm im vergangenen Jahr zwar ab, dennoch ist die Wirtschaft in Rheinland-Pfalz mit einem Anstieg des bereinigten Bruttoinlandprodukts um 1,5 Prozent gewachsen. Im gesamtdeutschen Vergleich fiel es allerdings unterdurchschnittlich aus. Laut des Statistischen Bundesamtes Rheinland-Pfalz lag dies an den schwächeren Auslandsgeschäften der Vorleistungsindustrie. Generell war ein Verlust der Erlöse aus dem Ausland um 1,1 Prozent zu verzeichnen. Dadurch wurden die Gewinne des Baugewerbes von 1,7 Prozent sowie des Produzierenden Gewerbes von 1,9 Prozent geschmälert. Auch der Dienstleistungsbereich konnte ein Plus von 1,4 Prozent vorweisen. Dieses setzt sich wie folgt zusammen:

– Der Sektor „Öffentliche und sonstige Dienstleister, Erziehung, Gesundheit“ erwirtschaftete ein Plus von 0,3 Prozent.

– Der Bereich „Finanz-, Versicherungs- und Unternehmensdienstleister, Grundstücks- und Wohnungswesen“ verzeichnete ein Plus von 1,2 Prozent.

– „Handel, Verkehr, Gastgewerbe, Information und Kommunikation“ liegt mit einem Plus von 2,9 Prozent sogar über dem deutschen Durchschnitt (2,5 Prozent).

Rheinland-Pfalz hat die zweithöchste Exportquote

Rund 55,4 Prozent des Umsatzes erwirtschaftete der Industriezweig in Rheinland-Pfalz durch Exporthandel mit dem Ausland. Damit landet das Bundesland direkt hinter Baden-Württemberg auf Platz zwei. Der Export führt jedoch zu der Problematik, dass der Handel von der weltweiten Industriekonjunktur abhängig ist. Daher gibt es regelmäßig Unsicherheiten bezüglich der weltwirtschaftlichen sowie weltpolitischen Faktoren, deren Auswirkungen meist nicht absehbar sind. Der nun anstehende BREXIT Großbritanniens kann beispielsweise weitreichende Folgen für die Industrie haben. Weiterhin ist unklar, ob es zur Umsetzung der von Trump angekündigten Freihandelsbeschränkungen kommen wird. Auch die Stichwahl in Frankreich im Mai 2017 kann die Wirtschaft vor große Probleme stellen, da sowohl Frankreich als auch die USA wichtige Handelspartner darstellen.

Neues Rekordniveau bei Erwerbstätigen und drittniedrigste Arbeitslosenzahl Deutschlands

Positiv ist nicht nur das Wirtschaftswachstum in Rheinland-Pfalz, sondern auch das Wachstum des Arbeitsmarktes. Die florierenden Geschäfte ermöglichten neue Arbeitsplätze, die 2016 zu einem Rekordniveau von 1,997 Millionen Erwerbstätigen führten. Gleichzeitig sank dadurch die Arbeitslosenquote auf 5,1 Prozent. Somit ist sie die Drittniedrigste Deutschlands.

Unternehmen blicken zuversichtlich in die Zukunft

In regelmäßigen Abständen führt die rheinland-pfälzische Industrie- und Handelskammer mit ihren Mitgliedsunternehmen eine Befragung zu ihren Erwartungen sowie zur aktuellen Geschäftslage durch. Die Ergebnisse werden im IHK-Konjunkturbericht Rheinland-Pfalz veröffentlich. Laut dieses Berichts sind die über 1000 befragten Firmen mit der bisherigen wirtschaftlichen Entwicklung zufrieden. Kein Wunder, liegt doch der IHK-Konjunkturklimaindikator bei 124 Punkten und somit weit über der neutralen 100-Punkte-Linie.

Trotz der geopolitischen und wirtschaftlichen Unsicherheiten haben die Firmen für 2017 nicht nur hohe Exporterwartungen, sie rechnen weiterhin mit steigenden Auftragsbeständen – sowohl aus dem In- als auch aus dem Ausland. Um die damit einhergehende erhöhte Belastung sowie das Arbeitsaufkommen zu bewältigen, sind sie sich sicher, dass das weitere Wachstum zusätzlich zu einer Erweiterung des Personalbestands führen wird. Spätestens an dieser Stelle wird für Firmen eine gut funktionierende Buchhaltung unverzichtbar sein, um eingehende Aufträge und daraus resultierende Rechnungen ebenso zu meistern wie die erhöhten Personalkosten. Um Zeit zu sparen, rentiert sich beispielsweise eine leistungsfähige Software von Lexware, mit der sowohl doppelte Buchführung als auch der Jahresabschluss kein Problem mehr darstellen. Denn nur wenn die Abläufe im Hintergrund ebenso reibungslos funktionieren wie die Produktion, können die rheinland-pfälzischen Unternehmen weiter wachsen und dem erhofften Ansturm an Aufträgen Herr werden.

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