7,7 Millionen- Fördergelder für Breitbandausbau sind da

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Landrat Günther Schartz erhielt in der vergangenen Woche in Berlin von Infrastruktur-Staatssekretär Enak Ferlemann den Bewilligungsbescheid über 7,7 Millionen Euro. Mit dabei war der Trierer Bundestagsabgeordnete Bernhard Kaster (v.r.).

Bildquelle: Kreisverwaltung Trier Saarburg

SAARBURG. Mit der Übergabe des Förderbescheides von Infrastruktur-Staatssekretär Enak Ferlemann (Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur) in Höhe von 7.712.140 Euro an Landrat Günther Schartz kann der Ausbau des Breitbandnetzes im Landkreis Trier-Saarburg nun in Kürze starten.

„Da uns auch eine Förderzusage des Landes über 40 Prozent der Kosten vorliegt, besteht hinsichtlich des insgesamt rund 13 Millionen Euro umfassenden Programms nun finanzielle Sicherheit“, so Günther Schartz. Auch der Landkreis selbst und die Verbandsgemeinden beteiligen sich mit 1,3 Millionen Euro an dem Ausbauprogramm „Schnelles Internet“.

Der Kreis Trier-Saarburg hatte Mitte 2016 eine Machbarkeitsstudie erstellt. Demnach sollen die aktuell rund 14.000 unterversorgten Haushalte sowie 460 Unternehmen in Gewerbegebieten nach dem Ausbau mit mindestens 50 Mbit/s und die Unternehmen mit 1 Gbit/s versorgt sein. Hierzu werden 846 Kilometer Glasfaser und 442 Kilometer Leerrohre verlegt sowie 56 Kabelverzweiger neu errichtet. 186 Kilometer vorhandene Leerrohre und 137 vorhandene Kabelverzweiger werden für den Breitbandausbau mitgenutzt.

„Die Planungs- und Vorbereitungsphase ist damit vorbei – nun kann der Startschuss für die Umsetzung fallen“, so Schartz. Bereits einen Tag nach Übergabe des Förderbescheids wurde mit den Verbandsgemeinden das weitere Vorgehen abgestimmt. Die Festlegung der Ausbaugebiete sowie die Ausschreibung für notwendige Ausbaumaßnahmen sind vorbereitet.

Gebaut werden soll 2018

Bis Ende 2018 sollen dann die „weißen Flecken“ auf der Internet-Versorgungskarte verschwinden. Immer noch gibt es im Landkreis Gemeinden und Ortsteile, in denen Netzbetreiber einen Ausbau als wirtschaftlich unrentabel abgelehnt haben und die über nahezu keine Internetverbindung verfügen. Hier setzt das Programm des Kreises an. „Die Zusammenarbeit mit den Verbandsgemeinden, die sich mit dem Landkreis nicht nur auf eine Kostenaufteilung, sondern auch auf die konkreten Ausbauschritte verständigt haben, zeigt, dass dieses wichtige Zukunftsthema gemeinsam angegangen wird. Schnelles Internet ist nicht nur ein wichtiger Infrastrukturfaktor für die Ortsgemeinden, sondern für unsere Unternehmen inzwischen ein unverzichtbares Muss, “ verdeutlicht Schartz.

Der Kreisausschuss hat in seiner gestrigen Sitzung bereits den weiteren Verfahrensschritten zugestimmt. So werden mit Unterstützung eines Fachanwaltes die Ausschreibungen, die in Kürze veröffentlicht werden, vorbereitet und im Anschluss Bietergespräche geführt. Am Ende stehen dann die auch mit dem Bund und dem Land abgestimmten Verträge mit den Ausbaufirmen. Der eigentliche Ausbau soll dann im Jahr 2018 erfolgen.

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