Eintracht Trier und der Abstiegskampf

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Symbolbild. SV Eintracht Trier 05 e.V.
Logo des SV Eintracht Trier 05 e.V.

TRIER. Platz 17 und 33:39 Tore. Momentan läuft es nicht allzu rund für die Eintracht bis zum 26. Spieltag. Die letzten Spiele vor der Winterpause lesen sich in der Statistik besonders schlimm: Niederlagen gegen die Stuttgarter Kickers, das Team aus Mannheim, den SV Elversberg, den TSV Steinbach und auch gegen die Kasseler entließen die Trierer Spieler gesenkten Hauptes in die Winterpause.

Den Befreiungsschlag verpasste die Eintracht auch nach der Pause im Spiel gegen den FC Kaiserslautern II, bei dem sie es nicht über ein 2:2 hinaus schaffte. Die zwischenzeitliche 2:0 Führung blieb ungenutzt, einziger Lichtblick war der erst im Januar neu verpflichtete Josef Cinar, der das Führungstor erzielte.

Die Wochen darauf gelang es, das Selbstbewusstsein zurückzuholen. Ein Sieg gegen den FC Homburg gab Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zurück und kam beim famosen 5:0 gegen Ulm mehr als deutlich zum Vorschein. Es folgten eine Niederlage gegen Koblenz und ein Sieg gegen die Kickers aus Offenbach. Die Ergebnisse der Spiele nach der Winterpause lesen sich durchaus positiver als es noch vor der Pause der Fall war. Drei Siege aus fünf Spielen lassen darauf hoffen, dass die Klasse noch gehalten werden kann. Zwar steht momentan lediglich der 17. Platz zu Buche, doch muss hierbei beachtet werden, dass das untere Tabellendrittel derart eng beieinander steht, dass noch alles möglich erscheint. Der Abstand auf den sicheren Klassenerhalt, der mit Platz 13 erreicht würde, beträgt nur 3 Punkte, was bei 12 verbleibenden Spielen durchaus machbar erscheint.

Zwar kann die Eintracht zur Zeit mit Sicherheit nicht an die Leistungen anknüpfen, die noch 1997/98 geleistet wurden, als die Trierer im DFB-Pokal den damaligen Champions-League Sieger Borussia Dortmund aus dem Turnier warf. Doch das in den Medien als Schützenfest bezeichnete Spiel gegen Ulm (5:0) lässt zumindest wieder die Hoffnung aufkeimen, die Eintracht könne in dieser Saison die Klasse halten. „Wir haben intensiv angefangen und sind verdient in Führung gegangen“, analysiert Trainer Corrochano die Anfangssequenzen und räumte ein: „Im Nachhinein hatten wir natürlich etwas leichteres Spiel durch die rote Karte für Ulm. Trotzdem hat die Mannschaft das auch wirklich gut gemacht, es ist keine Selbstverständlichkeit dann nicht nachlässig zu werden“.

Der Ausblick ist also positiv. Und weitere Unterstützung kommt von den Fans: Unter dem Motto „Zusammenrücken. Drin bleiwen!“ können sich alle Fans und Anhänger des Vereins zusammentun, um Anzufeuern, Mut zu machen und die Daumen zu drücken. Videobotschaften und eine Facebook-Seite sind bereits produziert und eingerichtet, so dass mit Zusammenhalt dem Abstieg die Stirn geboten werden kann.

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