Bischof Ackermann schließt Heilige Pforte im Trierer Dom

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Bildquelle: Bistum Trier

TRIER. Bischof Dr. Stephan Ackermann hat im Rahmen einer Vesper die Heilige Pforte im Trierer Dom am 13. November geschlossen. In den Kathedralkirchen rund um den Erdball wurden an diesem Sonntag nach dem Wunsch von Papst Franziskus die Heiligen Pforten geschlossen und damit auch das Heilige Jahr der Barmherzigkeit beendet.

Bischof Ackermann lud nach einer Statio in der benachbarten Liebfrauenkirche die Gläubigen ein, noch einmal gemeinsam den Weg durch die Heilige Pforte zu gehen. Unter den Gottesdienstbesuchern waren Vertreterinnen und Vertreter der Gemeinden und Gemeinschaften, in denen während des Heiligen Jahres im Bistum ebenfalls Heilige Pforten geöffnet waren.

Ackermann zitierte aus der Einladung des Bischöflichen Beauftragten für das Heilige Jahr, Weihbischof Robert Brahm: „Die Pforten werden geschlossen, aber die Tür zur Barmherzigkeit Gottes bleibt offen.“ Der Bischof sagte, es sei wichtig, besondere Anlässe oder Feste zu haben, die „uns mit den Grundwahrheiten unseres Glaubens in Verbindung bringen“: „Es braucht das Besondere, die Konzentration auf die Wahrheiten und Wirklichkeiten des Glaubens, damit wir sie besser in den Blick bekommen und sie intensiver sehen.“

So habe das Heilige Jahr dazu beigetragen, die Barmherzigkeit Gottes tiefer zu verstehen, die „natürlich zu den Eigenschaften Gottes gehört, die Jesus mit seinem Leben bezeugt hat“. Durch die vielen Veranstaltungen, die thematische Auseinandersetzung und die Reflexionen sei die Barmherzigkeit neu entdeckt worden, würdigte Ackermann die zahlreichen Initiativen, Aktionen und Veranstaltungen im gesamten Bistum während des Heiligen Jahres. Menschen, die sonst außerhalb der Wahrnehmung stünden, seien in den Blick gekommen, überkommene Überzeugungen auf den Prüfstand gestellt worden; Pilger hätten etwa durch das Ablegen der Beichte die Barmherzigkeit Gottes existenziell erfahren. „Das Heilige Jahr hat der Kirche Vertiefung und Erneuerung gebracht – diese Erfahrungen gehen mit uns“, betonte Bischof Ackermann.

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