Landgericht Trier fällt Urteil im Hells Angels Drogenprozess

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TRIER. Im Prozess gegen einen 50-jährigen Holländer, dem vorgeworfen wurde, in den Jahren 2000 und 2001 Drogengeschäfte mit dem Trierer Chapter der Hells Angels in großem Stil getätigt zu haben, hat die 3. Grosse Strafkammer des Landgerichts Trier heute ein Urteil gefällt.

Hiernach ist der Angeklagten schuldig der Beihilfe zum unerlaubten Handeltreiben mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge in vier Fällen.

Er wurde heute zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von drei Jahren und sechs Monaten verurteilt.

Dem 50-jährigen Angeklagten, einem niederländischen Staatsangehörigen, wurde in der Anklageschrift der Staatsanwaltschaft vom 10.9.2008 vorgeworfen, in den Jahren 2000 und 2001 Drogengeschäfte mit Rockern des damaligen Trierer Chapter der Hells Angels durchgeführt zu haben.

So soll es zu insgesamt 16 Taten gekommen sein, bei denen insgesamt 725 kg Haschisch, 21 kg Amphetamin und 10 kg Marihuana umgesetzt worden sein sollen.

Das Verfahren konnte über einen längeren Zeitraum nicht fortgeführt werden, weil sich der Angeklagte trotz internationaler Ausschreibung in seinem Heimatland aufhielt und die niederländischen Behörden eine Auslieferung nach Deutschland ablehnten. Er wurde am 25.3.2016 bei einem vorübergehenden Aufenthalt in Deutschland festgenommen und befindet sich seitdem in Untersuchungshaft.

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