Saisonfinale gegen den SV Spielberg

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Bildquelle: lokalo/Archiv

TRIER. Zum letzten Saisonspiel gastiert der SV Spielberg am kommenden Samstag (Anpfiff 14 Uhr) im Moselstadion. Gegen die Badener, die nach nur einer Saison wieder in Oberliga absteigen, möchte Trainer Peter Rubeck die Saison mit einem Sieg beenden.

„Für die Stimmung in der Mannschaft war der Sieg in Pirmasens sehr gut“, sagt Eintracht-Trainer Peter Rubeck mit Hinblick auf das kommende Saisonfinale gegen den SV Spielberg (Samstag, 14 Uhr). Seinem Team, das gegen den FKP nach vier Niederlagen in Folge einen Sieg der Moral in Unterzahl feierte, fiel nach dem Schlusspfiff sichtlich ein Stein vom Herzen. Allerdings musste der Erfolg auf der Husterhöhe teuer bezahlt werden, denn personell ergeben sich zum Saisonfinale einige Engpässe. So zum Beispiel in der Offensive. Daniel Hammel zog sich am vergangenen Samstag im Sprintduell einen Muskelfaserriss ohne Fremdeinwirkung zu. Dazu sah Benedikt Koep die gelb-rote Karte, der wie der rot-gesperrte Christoph Buchner ebenfalls zuschauen muss. Zu der Verletztenliste gesellt sich auch Patrick Lienhard, der in der vergangenen Woche aufgrund eines Nasenbruchs operiert werden musste. „Deswegen werden am Samstag einige junge Spieler zum Einsatz kommen. Sie haben die ganze Runde mittrainiert und sich Einsätze verdient. Zudem kann man hier mit Blick auf die neue Saison gut testen“, gibt Rubeck Preis. „Aber bei Daniel Hammel und Patrick Lienhard besteht zumindest eine Chance, dass sie zum Pokalfinale wieder fit sind.“

Ungeachtet davon peilt Rubeck am Samstag einen Sieg an, um die Saison vor Heimpublikum erfolgreich zu beenden. Der Gegner aus Baden, der SV Spielberg, steht bereits vor dem letzten Spieltag als Absteiger fest. Der Aufsteiger muss nach nur einer Saison zurück in die Oberliga. „Auch wenn wir am Ende der Saison sind und die Spieler aufgrund der hohen Belastung geschlaucht sind, wollen wir die Kräfte gegen Spielberg bündeln und die letzten Reserven mobilisieren. Das wird auch nötig sein, denn für den Gegner ist es das letzte Spiel in der Regionalliga. Sie werden sich mit Sicherheit auch ordentlich verabschieden wollen.“

Während am Wochenende der letzte Saisonspieltag ausgespielt wird, kristallisiert sich immer deutlicher die Ligazusammenstellung der kommenden Regionalliga-Saison heraus. Für die Aufstiegsspiele zur dritten Liga haben sich der SV Waldhof Mannheim und die SV Elversberg qualifiziert. Ihre Gegner werden nach dem Saisonfinale bekannt gegeben. Aus der dritten Liga sind nach einem Herzschlagfinale unter anderem die U23 des VfB Stuttgart und die Stuttgarter Kickers abgestiegen. Beide Mannschaften werden ab der kommenden Saison in der Regionalliga Südwest an den Start gehen.

Außerdem stehen in zwei der drei untergeordneten Oberligen die Meister und Aufsteiger bereits fest. Der SSV Ulm (Oberliga Baden-Württemberg) und die TuS Koblenz (Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar) können die Rückkehr in die Regionalliga feiern. In der Oberliga Hessen kämpfen Teutonia Watzenborn–Steinberg und Rot-Weiss Frankfurt um den Meistertitel und den Direktaufstieg. Zudem spielen alle Zweitplatzierten der Oberligen in einer Relegationsrunde einen weiteren Regionalliga-Aufsteiger aus. Bislang stehen der FC Nöttingen und der SC Hauenstein als Teilnehmer fest. Die dritte Mannschaft wird der Zweitplatzierte der Oberliga Hessen (Watzenborn oder Frankfurt) sein.

Ungeachtet davon wird die Ligenstärke davon abhängen, ob der SV Waldhof Mannheim und/oder die SV Elversberg den Sprung in die dritte Liga schaffen. Da die Zahl der Absteiger auf maximal fünf beschränkt ist, könnte die Liga auf 19 Mannschaften aufgestockt werden, sollten beide Anwärter den Aufstieg in die dritte Liga verfehlen. Die Liga sicher verlassen werden Saar 05 Saarbrücken, die SpVgg Neckarelz und der SV Spielberg.

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