STREIK bei Müllabfuhr – Was passiert mit dem Abfall?

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Symbolbild

Bildquelle: pixabay

TRIER. Für Morgen sind erneut Warnstreiks im öffentlichen Dienst angekündigt worden. Dieses Mal werden voraussichtlich auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Müllabfuhr in den Ausstand treten. Dadurch ist mit Einschränkungen bei der Einsammlung der Abfälle zu rechnen.

„Erst im Laufe des Tages wird sich zeigen, ob und in welchem Umfang wir die verschiedenen Abfallarten einsammeln können“, erklärt Nadine Büdinger, Pressesprecherin des A.R.T. Sie empfiehlt, alle Abfälle, die für morgen zur Abholung vorgesehen sind, wie gewohnt ab 6:00 Uhr morgens bereitzustellen und bis zum Abend stehenzulassen.

Gleichzeitig laufen beim A.R.T. die Vorbereitungen dafür, die Abfälle, die wegen des Ausstands nicht abgeholt werden können, am kommenden Samstag ab 6:00 Uhr einzusammeln. Dies setzt jedoch die freiwillige Mitwirkung des Abfuhrpersonals voraus. Ein rechtlicher Anspruch auf eine nachträgliche Einsammlung besteht nicht.

Abfälle zurückstellen
Auch wenn der A.R.T bereits jetzt signalisiert am Samstag „nachzufahren“, müssen die Abfälle, die nicht planmäßig eingesammelt werden, wieder zurück auf die Grundstücke gebracht und am Samstag erneut bereitgestellt werden. Die Nutzung der Gehwege ist nur kurzzeitig für die Bereitstellung von Abfällen zulässig.

Weitere Informationen veröffentlicht der A.R.T. am Freitag unter www.art-trier.de und am Abfall-Telefon (0651 949 1414).

5 KOMMENTARE

  1. „Ein rechtlicher Anspruch auf eine nachträgliche Einsammlung besteht nicht.“
    Soso, aber die Entsorgungsgebühren muß ich trotzdem zahlen.
    Bananenrepublik!

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