Zwei Tote und zehn Verletzte nach Unfall

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KOBLENZ. Am Sonntag, 6.03.2016 ereignete sich auf der Autobahn 61, im Bereich des Koblenzer Kreuzes, ein folgenschwerer Verkehrsunfall, bei welchem zwei Personen tödlich und zehn weitere zum Teil schwer verletzt wurden. 

Zur Unfallzeit gegen 13:17 Uhr kam es zu einem örtlich auf wenige hundert Meter begrenzten heftigen Niederschlag mit Eisregen. Die drei unfallbeteiligten Pkw, besetzt mit insgesamt 12 Personen, befuhren zu diesem Zeitpunkt hintereinander den linken Fahrstreifen der BAB 61 auf der Richtungsfahrbahn Süd. Aufgrund der Witterungslage bremste der vorausfahrende PKW ab, was nach momentanem Ermittlungsstand der nachfolgende Pkw zu spät erkannte und auffuhr. Der letzte der drei Pkw fuhr ebenfalls auf und schob die beiden vorausfahrenden Fahrzeuge nochmals aufeinander.

Insassen aus den beiden ersten Pkw wurden teilweise in den Fahrzeugen eingeklemmt und mussten von der Berufsfeuerwehr Koblenz mit der Rettungsschere befreit werden. Jeweils ein Mitfahrer aus den beiden ersten Pkw erlitt tödliche Verletzungen. Zudem wurden vier Personen schwerverletzt und sechs weitere Personen leichtverletzt. An allen drei Fahrzeugen entstand Totalschaden. Der Sachschaden wird auf insgesamt 100.000 Euro geschätzt. Die Verletzten wurden durch DRK und Rettungshubschrauber in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Die Richtungsfahrbahn Ludwigshafen wurde voll gesperrt und konnte aufgrund Bergungsarbeiten erst gegen 18:00 Uhr wieder frei gegeben werden. Eine Ableitung des Verkehrs erfolgte über die BAB 48 in Richtung BAB 3. Der Rückstau am Autobahnkreuz Koblenz betrug zeitweise circa 3 km. In den Einsatz eingebunden waren DRK, Berufsfeuerwehr Koblenz, die Freiwillige Feuerwehr Winningen, Autobahnmeisterei Mendig, sowie Einsatzkräfte der Polizeiautobahnstation Emmelshausen und der Polizeiautobahnstation Mendig.

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