Brüderkrankenhaus Trier beteiligt sich an Aktion „Delir-Flagge auf Reisen“

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Foto: Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Trier

TRIER. Das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Trier beteiligt sich als erstes Krankenhaus in Rheinland-Pfalz an der bundesweiten Aktion „Delir-Flagge auf Reisen“ der Initiative Qualitätsmedizin e. V. (IQM). Verschiedene Abteilungen und Bereiche des Brüderkrankenhauses engagieren sich für die Prävention von Delir und sorgen für Aufklärung.

Die Flagge mit dem Logo des Welt-Delir-Tages 2026 steht symbolisch für verschiedene Maßnahmen, die im Brüderkrankenhaus umgesetzt werden oder zukünftig geplant sind: stationsinterne Schulungsmaßnahmen zum Delir-Management, pflegerische und medizinische Maßnahmen zur Diagnose und bestmöglichen Behandlung eines Delirs, ein Fortbildungsangebot in Zusammenarbeit mit dem Bildungsinstitut der Barmherzigen Brüder Trier für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie externe Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie Aktionen, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Angehörigen sowie Patientinnen und Patienten das Thema Delir näherbringen.

Für die Flagge geht es nun weiter nach Nordrhein-Westfalen – und zwar zum Evangelischen Krankenhaus Castrop-Rauxel.

Ein Delir ist eine komplexe Funktionsstörung des Gehirns und tritt oft nach Operationen, der Einnahme von bestimmten Medikamenten, bei intensivmedizinischer Behandlung oder in Folge einer akuten Erkrankung wie einem Schlaganfall auf. Die Symptome äußern sich sehr unterschiedlich zum Beispiel durch akute Verwirrtheit, Unruhe, Gedächtnisstörungen oder Orientierungslosigkeit. Besonders gefährdet sind ältere Menschen: Das Risiko steigt ab einem Alter von 65 Jahren und mit bereits bestehenden Vorerkrankungen. Unentdeckt und unbehandelt kann ein Delir schwerwiegende Folgen für Patienten und Angehörige haben. Jeder Tag mit Delir schadet dem Gehirn. (Quelle: BBT Gruppe)

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