17-Millionen-Euro-Projekt fertig: Neue Verkehrsachse in Trier-West freigegeben

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Nicole Cirsovius (ADD), Antoine Feidt (Projektentwickler Lokrichthalle), Hans-Alwin Schmitz (Ortsvorsteher Euren), Baudezernent Thilo Becker, Bernhard Hügle (stellvertretender Ortsvorsteher Trier-West/Pallien) und Julian (Leiter StadtRaum Trier, v. l.) durchschneiden das Band zur Freigabe des Verkehrs auf der neuen Nord-Süd-Achse. Foto: Presseamt Trier

TRIER-WEST. Ein wichtiges Verkehrsprojekt in Trier-West ist abgeschlossen: Die neue Verbindungsstraße zwischen den Knotenpunkten Im Speyer und Hornstraße ist jetzt auf der gesamten Länge von 1,5 Kilometern für den Durchgangsverkehr freigegeben. Die Stadt verspricht sich davon eine Entlastung der Aachener Straße, Luxemburger Straße und Eurener Straße – und mehr Wohnqualität im Stadtteil.

Neue Verkehrsachse in Trier-West komplett geöffnet

Freie Fahrt in Trier-West: Die neue Nord-Süd-Achse ist nun auf ihrer gesamten Länge für den Verkehr geöffnet. Bisher endete die neue Verbindungsstraße an der Lokrichthalle. Jetzt ist die Strecke über 1,5 Kilometerzwischen den Knotenpunkten Im Speyer und Hornstraße befahrbar.

Bei einem Ortstermin wurde die Verbindung offiziell freigegeben. Baudezernent Thilo Becker sagte: „Heute ist der Tag, auf den viele Menschen in Trier-West gewartet haben. Es war ein Projekt mit schwierigen Begleitumständen, das jetzt zu einem positiven Abschluss kommt.“

Entlastung für Aachener Straße, Luxemburger Straße und Eurener Straße

Die Verbindungsstraße mit den beiden Abschnitten „Über Brücken“ und „An der Lokrichthalle“ ist eine zentrale Maßnahme des städtebaulichen Fördergebietes „Wachstum und nachhaltige Erneuerung Trier West“.

Sie soll das entstehende Wohngebiet an der Lokrichthalle erschließen und zugleich die bestehenden Nord-Süd-Achsen Aachener Straße/Luxemburger Straße sowie Eurener Straße vom Kfz-Verkehr entlasten.

Die Stadt rechnet damit, dass sich der Verkehr künftig zu jeweils einem Drittel auf die drei Achsen verteilt. Dadurch soll sich auch die Wohnqualität im Stadtteil verbessern.

Vier Jahre Bauzeit – städtischer Abschnitt seit Mai 2025 befahrbar

Die Bauzeit für das Gesamtprojekt betrug rund vier Jahre. Der längere Abschnitt „Über Brücken“ wurde in städtischer Trägerschaft umgesetzt und ist bereits seit Mai 2025 befahrbar.

Der bislang noch fehlende Abschnitt „An der Lokrichthalle“ liegt auf dem Grundstück der Entwicklungsgesellschaft für das Areal an der Lokrichthalle. Er wurde auf Grundlage einer vertraglichen Vereinbarung zwischen Eigentümer und Stadt von Dezember 2025 bis Mai 2026 in privater Trägerschaft realisiert.

17 Millionen Euro Baukosten für städtischen Abschnitt

Die Baukosten für den städtischen Abschnitt belaufen sich auf rund 17 Millionen Euro. Darin enthalten sind Zuschüsse des Bundes und des Landes im Rahmen der Städtebauförderung in Höhe von 10,7 Millionen Euro.

Der städtische Abschnitt ist zum größten Teil mit einem beidseitigen Radfahrstreifen ausgestattet.

Verzögerungen durch Großprojekte und schwierige Rahmenbedingungen

Zu Verzögerungen beim Straßenbau kam es unter anderem durch die enge Verzahnung mit zwei Großprojekten in unmittelbarer Nähe: dem Bau des Bahnhaltepunkts Trier-West und der Erneuerung der Eisenbahnüberführung Eurener Straße. Beide Projekte sind inzwischen abgeschlossen.

Gleichzeitig musste während der Arbeiten die Erreichbarkeit der Betriebe entlang der neuen Trasse sichergestellt bleiben. Dazu gehörten unter anderem das Autohaus Buschmann und ein Edeka-Markt.

Reptilienschutz gehörte ebenfalls zum Projekt

Auch umfangreiche Schutzmaßnahmen für Reptilien waren Teil des Projekts. Dazu gehörten der Bau eines neuen Habitats sowie eine Gabionenwand.

Mit der Freigabe der neuen Verkehrsachse ist nun ein weiterer zentraler Baustein der Entwicklung von Trier-West abgeschlossen.

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