Anwalt fordert weitere Ermittlungen im Fall Tanja Gräff

0

Bildquelle: privat

TRIER. Nach Aussagen des Gräff-Anwaltes Detlef Böhm soll der Fall Tanja Gräff weiter untersucht werden. Es gäbe mehrere weitere Indizien und Ansätze, die eine weitere Ermittlung notwendig machen würden.

Seine Vorschläge für weitere Ermittlungsansätze will der Anwalt der Gräff-Familie am Mittwoch der Staatsanwaltschaft Trier übermitteln.

Welche Ansätze dies im Einzelnen sind, wollte der Anwalt aus verfahrenstechnischen Gründen noch nicht nennen. Der Anwalt ließ aber verlauten, es handele sich hierbei um mehrere Angaben, von oder über drei bestimmte Personen, die unbedingt noch näher untersucht werden müssten.

Der Anwalt hatte sich in den letzten Monaten noch einmal intensiv mit neuen Aspekten im Fall der verstorbenen Tanja Gräff beschäftigt und dabei Einsicht in die Fall-Akten zum Tode der Studentin genommen.

Nach wie vor sind die Hintergründe des Todes der jahrelang vermissten 21-jährigen Studentin ungeklärt. Im Mai 2015 wurde ihr Skelett bei Rodungsarbeiten an einer Felswand im Trier Stadtteil Pallien gefunden.

Die 21-Jährige hatte nach dem Besuch eines Festes bei einem Sturz aus 50 Metern tödliche Verletzungen erlitten. Völlig unklar ist, ob sie verunglückte, oder möglicherweise gestoßen wurde, oder gar einer anderen Straftat zum Opfer fiel.

Wie die Staatsanwaltschaft Trier mitteilte, werde natürlich die Stellungnahme des Gräff-Anwaltes Böhm bei der Entscheidung über weitere Ermittlungen mit einbezogen. Der Fall Tanja Gräff sollte allerdings in den ersten Monaten des nächsten Jahres „abgeschlossen“ werden, da alle Untersuchungen, alle Hinweise und alle Indizienketten abgearbeitet wurden und dabei keine neue Erkenntnisse gewonnen werden konnten.

Für den Gräff-Anwalt Böhm besteht noch die Hoffnung, dass mit einem entscheidenden Puzzle-Teil das Rätsel um den Tod von Tanja Gräff gelöst werden könne.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Klarname ist nicht erforderlich. Eine E-Mail-Adresse muss angegeben werden, wird aber nicht veröffentlicht.