Hauptfeuerwache Trier: FDP klar für Standort Spitzmühle

3

Bildquelle: Feuerwehr Trier

TRIER. Am kommenden Donnerstag berät der Trierer Stadtrat über einen neuen Standort für die Hauptfeuerwache. Der FDP Trier-Stadt scheint die Faktenlage dabei eindeutig, wie sie in einer heutigen Pressemitteilung erklären:

In der Verwaltungsvorlage sind drei mögliche Standorte mit abgestuften Prioritäten enthalten. Aus fachlicher Sicht favorisiert wird der Standort Spitzmühle, da er “einsatztaktisch und gesamtwirtschaftlich” am besten geeignet ist. Das Gelände des Polizeipräsidiums, dessen zu kleine Fläche im Gutachten kritisiert wird und auch ein möglicher Standort an der Löwenbrückenerstraße, dessen schlechte Anbindung an das Hauptverkehrsnetz den Einsatzkräften Probleme bereiten würde bieten in dieser Hinsicht wesentlich schlechtere Vorraussetzungen für die Realisierung der neuen Hauptfeuerwache.


Die FDP stellt sich dabei hinter den Vorschlag der Verwaltung, nicht so CDU und Grüne. Diese wollen den Standort Spitzmühle von der Liste streichen und sich auf die beiden deutlich schlechteren Alternativen konzentrieren.
“Mit Verantwortung hat das Handeln der sogenannten Verantwortungsgemeinschaft aus CDU und Grünen wirklich nichts zu tun, das ist vielmehr verantwortungslos.” Erklärt FDP Partei- und Fraktionschef Tobias Schneider. “Wenn aus fachlicher Sicht bei einer so wichtigen Frage wie der Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt ein so eindeutiges Ergebnis vorliegt, dann ist es mehr als nur grob fahrlässig sich einfach aus Prinzip dagegen zu stellen. Wir jedenfalls unterstützen die Planungen der Fachleute ohne wenn und aber.”
Die Grünen kritisierten, dass aufgrund eines Baus am Standort Spitzmühle die Frischluftzufuhr für die Stadt gefährdet sei, daher wollen diese den Standort von der Prioritätenliste streichen. “Das Klimagutachten spricht hier eine eindeutige Sprache. Es wird definitiv keine Beeinträchtigungen geben. Dass die Grünen resistent gegen Fakten sind, zeigen diese ja nicht zum ersten Mal. Viel schlimmer ist, dass die CDU als angebliche Volkspartei bei dieser Scharade mitspielt, nur um ihrem Bündnispartner entgegenzukommen.

Wenn hier zugunsten des Machterhalts mit Menschenleben gespielt wird, zeigt das für uns Freie Demokraten einmal mehr, dass Trier eine solche Verantwortungsgemeinschaft nicht braucht.” so Schneider weiter.
In der vergangenen Woche sind CDU und Grüne mit einem entsprechenden Antrag auf ersatzlose Streichung der Planungen für den Standort Spitzmühle im Steuerungsausschuss mit 9:9 Stimmen gescheitert. “Es spricht viel dafür, dass der Antrag im Stadtrat am Donnerstag dennoch erneut gestellt werden wird.” berichtet Schneider “Wir rufen daher alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, an der Ratssitzung teilzunehmen und sich selbst ein Bild von der Faktenlage auf der einen und den Argumenten der sogenannten Verantwortungsgemeinschaft auf der anderen Seite zu machen.”

rosi@lokalo.de – lokalo.de-Leser berichten

Der neue Service bei lokalo.de:
Informationen, Fotos und Videos zu Ereignissen in der Region per Mail an rosi@lokalo.de.

lokalo.de-Leser berichten direkt von den Orten des Geschehens.
Brandaktuelle News aus erster Hand.

Jetzt lokalo liken und keine News verpassen!
Facebook

Mit dem Laden des Beitrags akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von Facebook.
Mehr erfahren

Beitrag laden

3 KOMMENTARE

  1. Das ganze grenzt langsam an ein Absurdum von Lächerlichkeit. Gerade solch eine Sache wo es wahrlich keine Rolle spielt wie die Farbe des Parteibuches ist, wo es um das Wohl eines Jederman geht, wo man froh ist das es sowas gibt, ob beruflich oder freiwillig, NEIN, da wird rumgezankt bis zum Nimmerleinstag. Es werden kilometer hohe Hochhäuser gebaut, hunderte Kilometer Tunnel am Stück, Brücken höher denn je, wo ist das Problem n kleine Feuerwehrwache zu bauen ? Fast alles ist heut zu Tage machbar.
    Wo ist das Problem ?

  2. Allmählich stinken mir die Grünen. Baut die Feuerwache an der Spitzmühl, damit ja keine Frischluft in die Stadt reinströmen kann und der Grünen Gestank noch lange anhällt.

  3. Man könnte die Feuerwehrwache z.B. auf dem Gelände der ehemaligen Brauerei bauen. Da wäre genug Platz. Stattdessen stellt man da ein (potentiell) potthässliches Haus mit überteuerten Mietwohnungen hin, die sich eh wieder nur die reichen Luxembourg-Pendler leisten können.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Klarname ist nicht erforderlich. Eine E-Mail-Adresse muss angegeben werden, wird aber nicht veröffentlicht.